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DNL mit zwei knappen Niederlagen gegen Dresden

Dresden – Zwei knappe Niederlagen kassierte das DNL-Team der  Young Roosters in Dresden und steht nun in den beiden letzten Spielen gegen Füssen unter Zugzwang. Mit einer Partie weniger und einem Punkt Rückstand auf Ingolstadt ist Iserlohn Fünfter. Für das Erreichen des vierten Platzes in der U20-Qualifikation sollten am besten beide Partien gegen den Tabellenletzten gewonnen werden, um nicht noch vom Abschneiden der Ingolstädter in Rosenheim abhängig zu sein.

Dabei rückte das eigene Spiel am Sonntagmorgen angesichts des Olympiafinales zunächst in den Hintergrund. „Jeder hat sich den Wecker gestellt und das Spiel zunächst auf den Zimmern geguckt. Wir sind dann zu Fuß zur Halle und haben weiter auf den Handys mitgefiebert. Beim Warmmachen durften die Jungs zwei Handys mitnehmen“, wollte Trainer Sebastian Jones den Nachwuchscracks das historische Ereignis nicht nehmen. „Wir waren enttäuscht, dass sie verloren haben. Trotzdem ist die Silbermedaille der Wahnsinn, sie haben ein Supereishockey gespielt.  Ich hoffe, dass dieser Erfolg genutzt wird“, so Jones.

Das Minimalziel erreicht und  die Relegation vermieden

Trotz der erfolglosen Reise nach Sachsen zeigte er sich zufrieden. „Wir haben an unsere Leistung gegen Regensburg und Ingolstadt angeknüpft. Mit dem Vermeiden der Relegation haben wir unser Minimalziel erreicht.“ Beide Partien waren eng bis zur letzten Minute.

Das Trainerduo Jones/Klaus Schröder setzte am Samstag alles auf eine Karte und nahm den starken Keeper Neffin zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. „Nach einem starken Beginn warfen uns die Strafen Anfang des zweiten Drittels aus der Bahn. Im Schlussabschnitt haben wir den Kampf wieder angenommen und sind zurückgekommen“, berichtet Jones.

Am Sonntag fehlte dann trotz guter Arbeit über 60 Minuten das nötige Glück im Abschluss. „Wir haben sie im zweiten und letzten Drittel teilweise eingeschnürt und viele Schüsse abgegeben.“ Ein abgefälschter Puck besiegelte kurz vor Schluss dann die 1:3-Niederlage.

Für das Erreichen von Platz vier halten die Young Roosters das Heft in der Hand. An ein eventuell „bayerisches Freundschaftsspiel“ zwischen Rosenheim und Ingolstadt glaubt Sebastian Jones nicht. Es gehe für alle darum, sich eine bestmögliche Ausgangsposition für den weiteren Verlauf zu verschaffen. Sebastian Jones: „Am Ende geht es zudem auch um jedes Tor.“

ESC Dresden –  Iserlohner EC 3:2 (0:0, 2:1, 1:1).  1:0 (25:46) Mrazek, 1:1 (28:48) Otte (Behrens, Zeitler/­5-4), 2:1 (34:40) Rausendorf, 2:2 (41:08) Otte (Zeitler, Zürcher/5-4), 3:2 (50:17) Kiss. – Strafminuten:  Dresden 10 – Iserlohn 10.

ESC Dresden – Iserlohner EC 3:1 (1:0, 0:1, 2:0).  1:0 (12:51) Heyter, 1:1 (20:45) Otte (Reuß, Felicetti/5-3), 2:1 (51:53) Mrazek (5-4), 3:1 (58:29) Saakyan. – SM:  ESC 12 + 10 (König) – Iserlohn 10 + 10 (Zeitler, Felicetti).

Iserlohner EC: Neffin – Poberitz, Rennert; Behrens, Budzynski; Defrancesco, Baumgardt – Zürcher, Reuß, Zeitler; Otte, Felicetti, Polter; Röhrig, Manke, Tinius; Peuker, Schierbaum TS

Quelle: Iserlohner Kreisanzeiger

Autor: Young Roosters, Kategorie: Kategorien Eishockey