03Dez

Game-Report U11A: Ein Sieg und ein plötzliches Ende

Am Samstag, 01.12.2018, war die U11 A Mannschaft zu Gast an der altehrwürdigen Brehmstraße in Düsseldorf. Es sollte ein ungewöhnliches Turnier folgen.

Die Iserlohner pausierten zunächst und konnten somit das Spiel der DEG gegen die Frankfurter Löwen beobachten. Die Löwen zeigten sich sehr laufstark und die DEG konnte zu keiner Zeit den Frankfurtern Paroli bieten. Schon hier fielen die jungen Düsseldorfer durch eine rüde Gangart auf. Dies hatte zur Folge, dass es mehrere Strafschüsse (Penaltys) für die Frankfurter gab und die Düsseldorfer letztlich ohne Chance gegen die Frankfurter verloren.

Dann folgte das Auftaktmatch der kleinen Roosters gegen die Frankfurter. Bisher standen eine Niederlage und ein Sieg gegen die hessische Mannschaft auf dem Papier. Es entwickelte sich ein schnelles und spannendes Spiel. Beide Seiten zeigten ihr hohes spielerisches und läuferisches Niveau. Die Mannschaft aus der Waldstadt funktionierte nahezu perfekt. Feine Spielzüge, gutes Stellungsspiel und stabile Torhüterleistungen waren der Grundstein für einen ungefährdeten Sieg.

Im abschließenden Spiel musste nun gegen die Heimmannschaft aus Düsseldorf angetreten werden. Die Hausherren wollten natürlich nicht ohne einen Sieg das Heimturnier beenden und attackierten die kleinen Roosters von Beginn an, auch mit übertriebenem Körperspiel. Des Öfteren war der Ellenbogen der DEG-Spieler das Erste, was den punkführenden Roostersspieler traf. Daraus folgten auch einige Penaltys, welche aber nicht genutzt werden konnten. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel immer hektischer. Während das Spiel unentschieden stand, eskalierte die Situation auf dem Eis nun vollends. Ohne dass der Puck in der Nähe des Geschehens war, wurde eine Iserlohner Spielerin durch einen Stockschlag auf den Rücken regelrecht niedergestreckt. Mit schmerzerfülltem Gesicht blieb die Spielerin auf dem Eis liegen. Um seine Spielerinnen und Spieler vor weiteren Angriffen zu schützen, entschied sich Trainer Polter das Spiel zu beenden und die Kinder unter die Dusche zu schicken.

Autor: Young Roosters, Kategorie: Kategorien Eishockey

03Dez

Gegacker aus dem Hühnerstall: Lukas Lang

Unser nächster Interviewpartner ist der aktueller Torwarttrainer der Young Roosters Lukas Lang. Vor zwei Jahren hat er seine Profilaufbahn verletzungsbedingt vorzeitig beenden müssen. Zuvor war er unter anderem für Red Bull München, die Düsseldorfer EG und die Adler aus Mannheim in der höchsten deutschen Spielklasse als Torhüter tätig.
Herr Lang, als sie vor zwei Jahren als Torwarttrainer der Young Roosters vorgestellt wurden, haben einige Eishockeykenner nicht schlecht gestaunt. Wie kam es zur ihrem Engagement bei den Young Roosters?

Lukas Lang: Aufgrund meiner Verletzung, die ich mir 2015 in Düsseldorf zugezogen habe, musste ich mich beruflich umorientieren und leider vom Profi-Sport verabschieden. Harald Weißgerber kam dann auf mich zu und erzählte mir, dass in Iserlohn ein Stelle zu vergeben sei. Daraufhin kontaktierten mich die Roosters und wir kamen so ins Gespräch. Nun bin ich im Büro und als Torwarttrainer beschäftigt.
Was hat sich in ihrem Leben am meisten verändert, seitdem sie Trainer und nicht mehr Eishockeyprofi sind?

Lukas Lang: Meine Sicht auf den Sport ist nun eine andere. Ich beschäftige mich jetzt viel mehr mit dem Drumherum und das Hirn arbeitet nun mehr als der Körper. Dennoch habe ich mich sehr schnell daran gewöhnt, nicht mehr im Rampenlicht, sondern daneben zu stehen. Es macht mir sehr viel Spaß!
Hat sich an den Trainingsmethoden etwas verändert und wenn ja, was genau im Vergleich zu der Zeit, als sie noch junger Nachwuchstorhüter waren?

Lukas Lang: Als ich 2003 Profi geworden bin, spielte ich noch gegen Jimmy Waite oder Chris Rogles. Diese Torhüter waren natürlich ganz anders wie die von heute! Das Torwartspiel hat sich sehr verändert im Vergleich zu damals, ganz zu schweigen vom Nachwuchs früher. Heute ist alles akrobatischer und schneller! Der Torhüter spielt viel mit und hält die Pucks nicht nur fest. Ich musste also immer viel dazulernen über die Jahre.
Wenn man Sie in den Trainingseinheiten beobachtet, fällt einem auf, dass sie sehr akribisch sind. Worauf legen sie den größten Wert in den Trainingseinheiten?

Lukas Lang: Wie gesagt, es bereitet mir viel Freude mit den Jungs zu arbeiten! Ich hatte das Glück, von meinen Ex-Torwartrainern, die auch NHL-Erfahrung hatten oder haben, viel mitzunehmen. Heute habe ich immer noch mit einigen Leuten aus Nordamerika oder anderen Teilen Europas guten Kontakt. So bleibe ich stets immer auf dem neuesten Stand und lerne wieder Neues dazu!
Welche Voraussetzungen muss heute ein Kind bzw. Jugendlicher mitbringen, um ein sehr guter Eishockey-Torhüter zu werden?

Lukas Lang: Das beste Beispiel bringe ich den jungen Goalies immer in Form meines guten Freundes Daniar Dshunussow: Dani war niemals der Talentierteste, sagt er auch selbst von sich. Jedoch hatte er allen eines voraus… Er war ein harter Arbeiter und mental stark! Er gab niemals auf, egal wie schlecht die Karten für ihn standen. Der Wille bzw. die Einstellung und der Kopf, das muss stark vorhanden sein heutzutage! Dann kommt erst der Part mit dem Talent und der Athletik eines Zirkusartisten hinzu. Fertig ist der Torhüter von heute!
Wie berurteilen sie die Trainingsvorraussetzungen in Iserlohn und was würden sie gerne verbessern?
Lukas Lang: Wir haben enorme Qualität im Trainerstab mit vielen Ex-Profis wie Collin Danielsmeier oder Boris Blank. Von diesen Vorbildern mit internationaler Erfahrung profitieren unsere Kids sehr! Dennoch bilden wir uns weiter und bringen immer wieder neue Impulse auf´s Eis. Vom Torwart bis zum Stürmer können wir eine individuelle Ausbildung bieten. Nur hoffe ich immer noch bzw. warte ich auf die größere Öffnung der Tür zu unserer A-Mannschaft! Bei den Torhütern zähle ich in jedem Nachwuchsteam mindestens ein Talent mit Zukunftsperspektive! Diese Jungs brauchen aber eine Chance bzw. einen „gehbaren“ Weg um es zu schaffen! Diesen müssen die Profi-Abteilung und wir ebnen, da uns die Talente sonst früher oder später weglaufen werden.

Letzte Frage: Mit welcher Person würden Sie gerne für einen Tag die Rolle tauschen?

Lukas Lang: Ich habe im Leben alles, was ich mir je erträumt habe! Ich habe eine wunderbare Ehefrau, die mir drei wundervolle und gesunde Kinder geschenkt hat. Dazu durfte ich mir meinen Traum von einer Eishockeyprofi-laufbahn erfüllen und vor ausverkauften Arenen spielen. Ich bin also mehr als genug gesegnet im Leben und möchte von daher mit niemanden tauschen wollen. I´m happy the way it is…!

Vielen dank für das nette Gespräch Herr Lang.

Autor: Young Roosters, Kategorie: Kategorien Eishockey

03Dez

Game-Report U13 A: “Da war der Wurm drin.”

Am ersten Advent gab es in der U13 Regionalliga A ein Heimspiel unserer Young Roosters gegen die Düsseldorfer EG.

Die ersten zehn Minuten des Spiels verliefen ohne besondere Ereignisse und beide Teams egalisierten sich. Die einzig erwähnenswerte Aktion war eine Strafe gegen Iserlohn wegen eines unkorrekten Wechsels, was in dieser Saison auffällig oft vorkommt.
Ab Mitte des Drittels wurden die Gastgeber jedoch immer stärker und erspielten sich gute Chancen, während sich die Rheinländer auf das Kontern beschränkten.
Ein großer Anteil des Spiels fand im Düsseldorfer Drittel des Eises statt.
Leider war keiner der Angriffe vom Erfolg gekrönt, sodass es zur Pause immer noch 0:0 stand.

Das zweite Drittel begann mit einem Überzahlspiel für die DEG. Das Foul hatte sich vierzig Sekunden vor Ende des vorangegangenen Drittels ereignet. Obwohl die Angreifer alles versuchten, um in Führung zu gehen, hielt unsere Abwehr stand. Wieder vollzählig, setzte die Heimmannschaft ihr couragiertes Spiel fort und erarbeitete sich erneut große Chancen. Der Puck wollte aber auch dank des gut aufgelegten Auswärtsgoalies einfach nicht hinter die Linie.
Zur Drittelmitte entschied der Schiedrichter erneut auf ein Foul gegen einen Iserlohner Abwehrspieler. Die Gäste zogen ihr Powerplay sehr gut auf und brauchten nur circa dreißig Sekunden, um einen Treffer zu markieren. Anschließend fand auf der Heimseite der planmäßige Torwartwechsel statt.
Durch das 0:1 hatte sich das berühmte Momentum nun eindeutig auf die Seite der Rheinländer verlagert und sie konnten innerhalb der nächsten vier Minuten zwei weitere Tore erzielen.
Das war ein deutlicher Wirkungstreffer gegen die Moral der Young Roosters, die sich trotz Auszeit in der Folge zu völlig unnötigen Frustfouls hinreißen ließen und sich damit eindeutig keinen Gefallen taten.
Die DEG traf wiederum in einem schön aufgezogenen Powerplay nach nur etwa dreißg Sekunden und außerdem in einer Vier gegen Vier Situation. Der Pausenstand war damit ein ernüchterndes 0:5.

Nach der zweiten Pause waren die Sauerländer heiß auf Wiedergutmachung und in der zweiundvierzigsten Minute konnte schließlich der Düsseldorfer Torwart durch Timo Hausfelder überwunden werden. Auch dabei befanden sich auf jeder Seite nur vier Feldspieler auf dem Eis.
Beflügelt durch den 1:5 Anschlußtreffer fanden die Young Roosters endlich den Faden wieder und übten riesigen Druck auf das Tor der DEG aus.
Phasenweise durfte man ein Chancenfeuerwerk bewundern, jedoch wirkte der Goalie der Gäste wie ein Puckmagnet. Die Offensivbemühungen waren so stark, dass der Auswärtstrainer sich genötigt sah, nach einem Foul durch einen seiner Schützlinge eine Auszeit zu nehmen.
Im folgenden Powerplay konnte nur ein weiteres Foul die Angriffe der Iserlohner stoppen.
Allerdings blieb auch die doppelte Überzahl trotz guter Möglichkeiten ungenutzt.
Eine Minute vor dem Ende besiegelte ein Konter das Spiel, das mit 1:6 (0:0,0:5,1:1) zu Ende ging.

Kader YR: Danielsmeier, Blumenkamp, Simpson Lu., Hahn (C), Olgemann, Bastian, Freeth, Benner (A), Geiger, Müller (A), Beitinger, Hausfelder [1], Simpson Le., Rahlenbeck, Propst, Budzier, Nash.

Autor: Young Roosters, Kategorie: Kategorien Eishockey

03Dez

Para Ice Hockey in Iserlohn

Die Young Roosters wagen etwas neues. Ab dem Jahr 2019 eröffnen die Young Roosters eine neue Sport-Sparte. Die hat natürlich etwas mit Eis und einem Puck zu tun. Mit der Unterstützung von Para Ice HockeyBundestrainer Andreas Pokorny möchten die Young Roosters, allen die daran interessiert sind die Gelegenheit geben,  Para Ice Hockey in Iserlohn zu spielen.

Was ist Para Ice Hockey?

Das Spielfeld, die Kleidung und die meisten Spielregeln entsprechen denen des Eishockeys. Der einzige Unterschied besteht in der Fortbewegung, da sich die Para-Ice-Eishockey-Spieler nicht auf Schlittschuhen, sondern auf kleinen Schlitten bewegen. Zur Beschleunigung nutzen die Spieler zwei kurze Schläger, die am Ende mit Spikes besetzt sind.

Wer kann mitmachen?

Jeder, der sich vorstellen kann daran Spaß zu haben. In erster Linie wird diese Sportart von körperlich beeinträchtigten Sportlern betrieben, bei welchen die Beweglichkeit der unteren Gliedmaßen eingeschränkt ist. Im nationalen Bereich können jedoch auch Spieler ohne körperliche Beeinträchtigungen mitspielen.

Andreas Pokorny: „Es wäre schön, wenn eines Tages ein Team aus Iserlohn an der bundesweit betriebenen Para Ice Hockey Liga teilnehmen würde.“

So ein Team setzt sich aus mindestens 7-8 Feldspielern und einem Torhüter  zusammen.

Der offizielle Start dieser Sportart in Iserlohn ist der Januar 2019. Es wird aber schon ab Dezember 2018 die Möglichkeit geben mit dem Trainingsbetrieb anzufangen und ein mal pro Woche zu trainieren. Alle Interessierten bitten wir, sich unter folgender Email-Adresse zu melden: info@youngroosters.de

Termine:

05.12.2018 18:45 Uhr – 19:45 Uhr kleine Eisbahn

12.12.2018 18:45 Uhr – 19:45 Uhr kleine Eisbahn

Autor: Young Roosters, Kategorie: Kategorien Eishockey