17Jul
Bernd Schnieder

Bernd Schnieder legt Ämter bei den Young Roosters nieder

Seine Aufgaben werden bis zur nächsten Jahreshauptversammlung der Young Roosters unter den anderen Vorstandsmitgliedern aufgeteilt. Bob Paton, bislang Nachwuchsobmann, wird zunächst die Position des 1. Vorsitzenden übernehmen und die Aufgaben mit Collin Danielsmeier, dem 2. Vorsitzenden und Sportlichen Leiter, teilen. Verstärkt in die Vorstandsarbeit eingebunden wird Berater Swen Freeth. Der Iserlohner entstammt selbst dem Iserlohner Nachwuchs, war später Torhüter bei den Hammer Eisbären.

„Wir alle am Seilersee können Bernd Schnieder nicht genug für sein langjähriges über die Maßen hinausgehendes, ehrenamtliches Engagement danken. Aufgrund seiner Erfahrung, seines Wissens um die Sportart und unendlich vieler Arbeitsstunden hat er die Nachwuchsarbeit auf ein Niveau gehoben, das wir uns alle gewünscht haben“, erklärt Roosters-Clubchef Wolfgang Brück. Diesen lobenden Worten schließt sich auch der kommissarische erste Vorsitzende Bob Paton an. „Bernd liebt den Sport, Bernd liebt die Roosters. Unser Nachwuchs war seine Berufung. Jetzt aber wird er an einer neuen Stelle gebraucht. Er war es, der den Nachwuchs aus unruhigen sportlichen und finanziellen Zeiten herausgeführt und zu dem gemacht hat, was er heute ist!“

Schnieders größter Erfolg ist ohne Zweifel die Aufnahme der Young Roosters in das ´Fünf-Sterne-Programm` des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) im März diesen Jahres. Im Rahmen des Programms wird die Nachwuchsarbeit der Clubs und Vereine auf Basis eines umfangreichen Anforderungskatalogs durch die DEB-Vereinsbetreuer bewertet. Kriterien dabei sind u.a. die tatsächliche
Eiszeit für Nachwuchsspieler, deren Vorort-Betreuung durch qualifizierte Trainer sowie die Qualität der Trainingsinhalte. Neben den neu geschaffenen, sportlichen Strukturen wurde unter Schnieders Führung auch der Vorstand und die Sportliche Leitung neu formiert. Zu den festen Größen Bob Paton und Klaus Schröder stießen vor zwei Jahren die ehemaligen Spieler Collin Danielsmeier und Christian Hommel, die das Trainer-Team und den Vorstand ergänzten.

Schnieder selbst wird sich als Präsident des Eishockeyverbandes NRW vor allem für die Vereine einsetzen, die sich mit dem Neubau von Spielstätten befassen. „Ohne hinreichende Eisflächen und Eiszeiten zu bezahlbaren Bedingungen nützen alle ehrgeizigen sportlichen Konzepte nichts.“

Quelle: Iserlohn Roosters

Autor: Young Roosters, Kategorie: Kategorien Eishockey