31Jan
DNL Saison 17/18

DNL-Team mit zwei knappen Niederlagen

Iserlohn. Im Kampf um die U20-Qualifikation konnten die Young Roosters am vergangenen Wochenende keinen Boden gut machen. Gegen die Schwenninger Wild Wings kassierte das Team von Christian Hommel zwei knappe Niederlagen. Dennoch ist der vierte Platz in der Endabrechnung noch möglich, der Abstand auf den kommenden Gegner Ingolstadt beträgt nur einen Punkt.

„Wir haben das bekommen, was wir verdient haben und zu wenig investiert“, resümierte Nachwuchs-Coach Christian Hommel enttäuscht. Die Mannschaft habe insbesondere am Samstag in Unna nicht die Leistung aus den letzten Spielen abgerufen. „Am Sonntag sind wir nach dem 1:4 noch einmal zurück, haben alles nach vorne geworfen, aber die Zeit lief uns davon. Wir haben einfach zu spät angefangen“, bemängelte Hommel und ergänzt: „Unsere besten Leute müssen in solchen Spielen auch die Besten sein.“

Dass das nicht der Fall ist, macht Hommel an der Qualität der Spieler sowie den Bedingungen allgemein fest. „Wir haben keine Organisation wie Mannheim. Die Jungs, die ein paar Mal auf dem Eis standen, zeigen gute Ansätze. Mehr kann ich nicht erwarten.“ In Bezug auf die Rahmenbedingungen weiß Hommel um die limitierenden Faktoren. „Wir können nicht in die Ausbildung investieren, um auf Ergebnis zu spielen.  Sollten wir absteigen, bekommt das Schüler-Team auch Probleme. Wir verlieren den fünften Stern und das DEL-Team bekommt eine Strafe von bis zu 100 000  Euro,“ warnt er vor den Konsequenzen.

Vor diesem Hintergrund streicht der Trainer die Bedeutung der kommenden Aufgaben heraus. „Für uns sind es alles Play-off-Spiele.“ Er will das einfache Spiel betonen und  Laufbereitschaft sehen. „Dann haben wir Erfolg. Es hilft nicht, wenn der Schiedsrichter angemeckert wird und man auf der Strafbank sitzt.“ Am  Wochenende geht es nach Ingolstadt. Mit zwei Siegen würde man auf Platz vier klettern. „Es können Spiele auf Augenhöhe sein. Ingolstadt spielt zwar hart, aber bisher haben wir gegen die immer gut ausgesehen“, bleibt Hommel Optimist.

IEC – Schwenninger ERC 4:5 (1:0, 2:3, 1:1) n. V.  1:0 (16:00) Poberitz, 1:1 (20:42) Richter, 2:1 (26:38) Felicetti (Zürcher), 2:2 (35:48) Wehrle (5-4), 3:2 (37:06) Reuß (Zeitler, Busch), 3:3 (38:40) Bauhof (4-5), 3:4 (45:52) Richter, 4:4 (59:58) Reuß (Zeitler), 4:5 (61:58) Spechthauser. – Strafminuten:  12 – 6. – Zuschauer: 61

IEC -Schwenninger ERC 3:4 (0:0, 1:3, 2:1). 1:0 (26:58) Zeitler (Poberitz, Reuß/5-4), 1:1 (27:32) Bauhof, 1:2 (29:46) Pipa (5-4), 1:3 (37:13) Langenbacher, 1:4 (43:54) Bassen, 2:4 (55:30) Busch (Otte/4-5), 3:4 (56:33) Zeitler (Busch, Otte/5-4). – SM:  20 –  22. –  Z: 66.

IEC: Figge – Otte, Poberitz; Behrens, Budzynski; Rennert, Gerber – Busch, Reuß, Zeitler; Zürcher, Felicetti, Ansems; Manke, Melchior, Tinius; Boos, Baumgardt, Röhrig. TS

Quelle: Iserlohner Kreisanzeiger

Autor: Young Roosters, Kategorie: Kategorien Eishockey