25Sep
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Jungadler eine Nummer zu groß für die DNL-Mannschaft der Young Roosters

Iserlohn. Erwartungsgemäß chancenlos waren die Young Roosters gegen die Jugendadler aus Mannheim. Der verlustpunktfreie Tabellenführer und Rekordmeister bezwang die Iserlohner jeweils deutlich mit 0:6 (Samstagabend) und 0:9 (Sonntagmittag). Die Schützlinge von Christian Hommel bleiben somit in der DNL1 (Gruppe A) nach sechs Spielen als einziges Team ohne Punktgewinn.

Hommel  wirkte am Sonntag nach der Schlusssirene äußerlich zwar ziemlich gelassen, doch innerlich brodelte  es in ihm. „Man kann verlieren, aber es kommt immer auf die Art und Weise an. Das ist für mich als Trainer entscheidend.“ Er sah am Wochenende unzählige Mängel im Spiel seiner Mannschaft, doch vorwiegend kritisierte der Coach die Einstellung. „Für mich ist wichtig, dass man sich unterstützt und bei jedem Wechsel alles gibt. Nur so entwickelt man sich als Spieler weiter“, vermisste Hommel vor allem in der  Sonntagspartie jeglichen Teamgeist. „Wenn man in 60 Minuten nur fünf Schüsse blockt, dann ist das einfach zu wenig.“ Er habe nach den  Spielen niemand in der Kabine mit Ice Packs gesehen. „Im Eishockey“, so Hommel, „braucht man kein Talent um zu laufen, zu checken oder zu  arbeiten, dies alles muss man wollen. Wenn man von zehn Toren neun aus dem Slot bekommt, weiß man, wo die Defizite liegen.“

Zufrieden nur mit dem ersten  Drittel am Samstagabend

Zufrieden war der Trainer eigentlich nur mit dem ersten Drittel am Samstagabend. „Da haben wir Sachen, sehr gut umgesetzt.“ Am Ende des Tages sei aber auch die Fitness entscheidend. Hier besteht aus seiner Sicht bei vielen Akteuren ebenfalls noch Nachholbedarf, weil sie offenbar im Sommer ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Nur wenige Spieler nahm Hommel aus der Kritik heraus, darunter die Torhüter: „Die sind Weltklasse, haben bisher super gehalten. Sie  benötigen aber die Unterstützung ihrer Mitspieler.“

Iserlohner EC – Jugendadler Mannheim 0:6 (0:2, 0:3, 0:1). Tore: 0:1 (4:48) Stachowiak (5-4), 0:2 (16:02) Schumacher, 0:3 (21:47) Stachowiak, 0:4 (30:08) Stützle, 0:5 (33:20) Henn, 0:6 (49:04) Stachowiak. – Strafminuten: IEC 10 – JAM 6. – Zuschauer: 260.

Iserlohner EC – Jungadler Mannheim (0:4, 0:2. 0:3). Tore: 0:1 (1:08) Lutz, 0:2 (8:06) Detig (5-4), 0:3 (12:12) Mass, 0:4 (15:49) Valenti, 0:5 (28:43) Mass, 0:6 (34:58) Valenti, 0:7 (53:00) Seider, 0:8 (54:09) Mass, 0:9 (54:50)  Stachowiak. – Strafminuten: IEC 8 – JAM 4. – Zuschauer: 160.

IEC: Pfeiffer (Sa.), Neffin (So.) – Otte, R. Poberitz, Behrens, Schierbaum, Defrancesco, Baumgardt, Schutzeigel – Reuß, Zeitler, Brüggemann, M. Proberitz, Felicetti, Rennert, Röhrig, Manke, Peuker, Polter, Ansems, Chumakov.

Quelle: IKZ

Autor: Young Roosters, Kategorie: Kategorien Eishockey