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Lob für die Entwicklung der Young Roosters

Nach zwei Heimsiegen gegen Füssen hat das DNL-Team die Qualifikation für die U20-Liga erreicht

Saisonziel erreicht! Mit zwei Siegen gegen Schlusslicht EV Füssen sicherten sich die Young Roosters den vierten Platz in der DNL-Gruppe „Blau“ und erreichten die Qualifikation für die U20-Liga. Diese startet am Wochenende, die Gegner heißen EV Regensburg, Augsburger EV und Krefelder EV.

Die Erleichterung in der Eissporthalle war am Sonntagnachmittag spürbar. Bei den Nachwuchscracks gingen die Stöcke hoch, und auf der Bank schaute man in freudige Gesichter. Mit dem 4:1-Erfolg war schließlich die U20-Qualifikation perfekt. „Die Mannschaft hat es sich verdient, sich nun mit dem Teams von oben zu messen“, frohlockte Coach Sebastian Jones sichtlich geschafft nach der Partie.

Zu Beginn des letzten Drittels führte man mit 2:0, Ingolstadt hatte zu dem Zeitpunkt bereits in Rosenheim mit 6:4 gewonnen. Ein Sieg – am besten ein Dreier – musste also her, um den wichtigen vierten Platz zu erobern. Aber Füssen machte es den Young Roosters nicht leicht.

„Sie haben einige gute Spieler, die bereits im Erwachsenenbereich Erfahrung gesammelt haben“, sagte Jones, der zusammen mit Klaus Schröder die Mannschaft auf den Gegner entsprechend vorbereitet hatte. Wie ernst es die Allgäuer meinten, zeigte sich am Samstag, als sie bei einem Drei-Tore-Rückstand den Torhüter herausnahmen. „Wir waren über sechzig Minuten fokussiert. Das Team hat das Konzept durchgezogen“, freute sich Jones. Dazu kam ein starker Jonas Neffin zwischen den Pfosten. „Er war in den entscheidenden Momenten zur Stelle“, lobte er den Schlussmann.

Als Außenseiter kann Iserlohn befreit aufspielen

Dass man nun in der Qualifikation mitspielen darf, spiegelt auch die Entwicklung der jungen Mannschaft wieder, die in der Vorrunde noch abgeschlagen Letzter wurde. „Wir haben unser Ziel erreicht und nun die Chance, oben mit zuspielen und uns mit den besten Nachwuchsmannschaften zu messen“, streicht Sebastian Jones heraus.

Um unter den Top acht in der kommenden Saison zu spielen, müssen die Iserlohner mindestens Zweiter in der Qualifikationsrunde werden. „Wir können als Außenseiter befreit aufspielen. Wir müssen schnell und einfach agieren“, hat Jones das Rezept in der Tasche und verweist mit einem Schmunzeln auf die Olympia-Silbermedaille der Nationalmannschaft, mit der auch niemand gerechnet hat.

Iserlohner EC – EV Füssen 6:4 (1:2, 4:0, 1:2). 1:0 (1:10) Poberitz (Zeitler, Reuß), 1:1 (13:43), 1:2 (17:55/5-4), 2:2 (23:40) Otte (Zürcher, Felicetti), 3:2 (24:45) Poberitz (Zeitler, Reuß), 4:2 (25:44) Otte (Felicetti), 5:2 (33:27) Zürcher (4-5), 6:2 (44:47) Otte (Zeitler), 6:3 (49:59), 6:4 (57:04 / 5-4). – Strafminuten: IEC 18 – EVF 12

IEC – EV Füssen 4:1 (1:0, 1:0, 2:1). 1:0 (03:15) Zürcher (Felicetti, Otte), 2:0 (20:53) Otte (Zürcher, Felicetti), 3:0 (44:16) Zeitler (Otte, Felicetti/­5-4), 3:1 (46:29), 4:1 (56:00) Reuß (Zeitler, Poberitz) – SM: 10 + 10 (Otte) – 10 + 10.

IEC: Neffin – Rennert, Budzynski; Behrens, Schierbaum; Defrancesco, Baumgardt – Zürcher, Otte, Felicetti; Poberitz, Reuß, Zeitler; Manke, Röhrig, Brüggemann; Boos.

Quelle: Iserlohner Kreisanzeiger

Autor: Young Roosters, Kategorie: Kategorien Eishockey