Seit über 20 Jahren zeichnet die Erich-Kühnhackl-Stiftung die besten deutschen Nachwuchsspieler in den Kategorien Torhüter, Verteidiger sowie Stürmer aus, und seit ein paar Jahren sind auch die besten Nachwuchsspielerinnen mit dabei. Dazu wird immer ein Verein für herausragende Nachwuchsarbeit geehrt. Diesmal hatte sich der neu konstituierte Vorstand um Klaus Huber etwas Besonderes einfallen lassen, denn die Preisträger durften zusammen mit ihren Angehörigen in Mannheim das Länderspiel Deutschland gegen die USA besuchen.
Dieses Jahr war der Jahrgang 2010 an der Reihe. Wie immer wurden gemeinsam mit den Nachwuchs-Bundestrainern die besten Spielerinnen und Spieler ermittelt, wobei es dem Stiftungs-Vorstand stets wichtig ist, dass nicht nur die sportliche Leistung, sondern auch die charakterlichen Eigenschaften mit in die Bewertung einfließen. Die Ehrungen auf dem Eis nahmen die Stiftungs-Vorstände Klaus Huber und Wolfgang Krzizok, DEB-Vorstand Frank Lutz sowie der ehemalige DEL-Toptorhüter Patrick Ehelechner vor. Für die Spielerinnen und Spieler gab es neben dem „Goldenen Puck“ und einer Urkunde auch einen Scheck in Höhe von 1500 Euro.
Als bester Torwart wurde Sam Kuklok von den Eisbären Juniors Berlin – sein Heimatverein ist der Iserlohner EC e.V. | Young Roosters – ausgezeichnet. „Er hat im Tor die größte Konstanz unter der Saison gezeigt, ist technisch sehr gut ausgebildet und strahlt eine Menge Ruhe aus“, lautet die Beurteilung der Bundestrainer. Auch in der U16-Nationalmannschaft durfte er bereits ein paar Spiele bestreiten.
Beste Torhüterin ist Ella Meints vom HC Landsberg. Sie habe zuletzt „eine hervorragende Entwicklung“ genommen und sei „sehr fokussiert auf ihre Ziele“. 16 Spiele hat sie in der abgelaufenen Saison für die U17 des HCL absolviert.
Aus dem Nachwuchs des EC Bad Tölz ist der beste Verteidiger Linus Frank hervorgegangen, der vor zwei Jahren in die RB Hockey Academy nach Salzburg wechselte. Dort habe der Abwehrspieler, der einen Tag vor der Verleihung seinen 16. Geburtstag gefeiert hatte, „einen großen Schritt nach vorne gemacht“, heißt es in der Bewertung. Auch in der U16-Nationalmannschaft gehört Frank mittlerweile zum Stamm.
Bereits eine Stufe höher ist die beste Verteidigerin Aimée Georgi vom ESC Dresden, die erst im Oktober 16 Jahre alt wird. Sie hat 2024 und 2025, also im Alter von 14 beziehungsweise 15 Jahren bereits an U18-Weltmeisterschaften teilgenommen und war zuletzt im DEB-Team die Nummer-1-Verteidigerin.
Aus einer bekannten Eishockey-Familie stammt der beste Stürmer, Bela Boos. Sein Vater Tino und sein Opa Wolfgang spielten viele Jahre lang in der höchsten deutschen Eishockey-Liga. Bei Bela, der seinem Stammverein Düsseldorfer EG die Treue hält, loben die Trainer vor allem dessen hohe Spielintelligenz. Auch er trug bereits einige Male das U16-Nationaltrikot.
Bei den Stürmerinnen machte Isabell Manns vom ES Weißwasser das Rennen. Obwohl sie erst im Juli ihren 16. Geburtstag feiert, stand sie – ebenso wie Aimée Georgi – bereits bei den beiden letzten Weltmeisterschaften im Kader der U18-Nationalmannschaft. Sie gilt als „laufstark, mit gutem Spielverständnis und klugem Passspiel“.
Der „Goldenen Puck“ für herausragende Nachwuchsarbeit, der mit 5000 Euro dotiert ist, ging heuer an den Augsburger EV und wurde von den beiden gerade erst wiedergewählten Vorsitzenden Lukas Gebele und Max Greiner entgegengenommen.Der AEV, der mit fünf Sternen im DEB-Ausbildungsprogramm zertifiziert ist, hat eine hervorragende Laufschule und eine sehr gute Breite entwickelt. Zudem gibt es Kooperationen mit den örtlichen Schulen, und auch Eiszeiten für den „Schlägerlauf“ gehören zum Programm. „Trotz der großen Anzahl an Kindern schaffen die Augsburger eine qualitativ hochwertige Ausbildung“, heißt es in der Beurteilung durch die DEB-Verantwortlichen. „Viele gute nebenberufliche Trainer und ein gutes Vollzeit-Trainerteam gewährleisten einen hohen Ausbildungsstandard.“
(v.l.) Patrick Ehelechner (ehemaliger DEL-Torhüter), DEB-Vorstandsvorsitzender Frank Lutz, Sam Kuklok, sowie die beiden Stiftungs-Vorstände Klaus Huber und Wolfgang Krzizok.
Preistraeger:
(v.l.): Patrick Ehelechner (ehemaliger DEL-Torhüter), Bela Boos (Bester Stürmer/Düsseldorfer EG), DEB-Vorstandsvorsitzender Frank Lutz, Ella Meints (Beste Torhüterin/HC Landsberg), Lukas Gebele (Vorsitzender Augsburger EV/Beste Nachwuchsarbeit), Aimée Georgi (Beste Verteidigerin/ESC Dresden), Max Greiner (2. Vorsitzender Augsburger EV), Isabell Manns (Beste Stürmerin/ES Weißwasser), Klaus Huber (Vorstand der Erich-Kühnhackl-Stiftung), Linus Frank (Bester Verteidiger/RB Salzburg Hockey Academy), Sam Kuklok (Bester Torhüter/Eisbären Juniors Berlin) und Wolfgang Krzizok (2. Vorstand der Erich-Kühnhackl-Stiftung).
Wir gratulieren Sam herzlich zu dieser besonderen Ehrung und ist stolz auf seinen Weg den wir, als Verein, von der ELS bis zum Ende der Saison 2023/2024 begleiten durften! 💙🤍
Dieser Pressetext wurde durch die Erich-Kühnhackl-Stiftung uns zur Verfügung gestellt.
Die Iserlohn Young Roosters freuen sich über die Teilnahme von Matti Hanisch aus der U17 am Athletikcamp der U16-Nationalmannschaft vom 08. bis 10. Mai 2026 in Frankfurt am Main.
Das Camp fand im Sportquartier „Im Stadtwald“ statt und wurde im Rahmen des Projekts „in:prove – Leistungsreserve Individualisierung“ durchgeführt. Ziel der Maßnahme war es, die athletische und persönliche Entwicklung der Nachwuchssportler gezielt zu fördern.
Auf dem Programm standen an den drei Tagen unter anderem verschiedene Leistungstests, Kraft- und Mobilitätseinheiten, Ausdauerdiagnostik sowie kognitive Tests. Ergänzt wurde das Camp durch medizinische Untersuchungen wie Blutabnahmen und Zahnuntersuchungen.
Darüber hinaus nahmen die Spieler an Vorträgen zu den Themen Ernährung, Erholung/Recovery teil und arbeiteten an technischen Grundlagen wie der Langhanteltechnik. Teamchallenges in verschiedenen Sportarten sowie ein Judotraining und einen 6-Kilometer-Lauf rundeten die intensive Maßnahme ab.
Durchgeführt wurde das Camp in Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie der Deutschen Sporthochschule Köln.
Die Young Roosters gratulieren Matti zu dieser Einladung und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg auf seinem sportlichen Weg.
Iserlohn, 25.03.2026. Der Deutsche Eishockey Bund (DEB), die Deutsche Eishockey Liga (PENNY DEL) und die DEL2 haben ihre Vereins-Zertifizierung im Rahmen des „5-Sterne-Nachwuchsprogramms“ abgeschlossen. Dabei erreichen gleich fünf Organisationen der höchsten deutschen Spielklasse die Einstufung „5 Sterne Plus“ – unter anderem auch die Nachwuchsabteilung der Iserlohner, die Young Roosters. Den höchstmöglichen Status erreichten darüber hinaus noch die Eisbären Berlin, die Dresdner Eislöwen, die Kölner Haie und die Adler Mannheim. Zudem wurden mit den Augsburger Panthern und den Schwenninger Willd Wings noch zwei weitere Clubs mit 5 Sternen bewertet.
„Diese Auszeichnung ist eine große Ehre und Wertschätzung für die Arbeit, die alle Beteiligten in unserer Nachwuchsabteilung tagtäglich unter nicht immer einfachen Bedingungen abliefern, dafür ein riesengroßes Dankeschön“, betont Axel Müffeler, Head of Development der Young Roosters.
„Gerade im Grundlagen- und Aufbaubereich begeistern sich, dank ungebrochenem Zuwachs, immer mehr Kinder für unseren Sport. Mit dem Wachstum steigt zugleich unser Anspruch. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Qualität der inhaltlichen Ausbildung weiter zu erhöhen.“ Bei den Rahmenbedingungen sei zudem positiv, dass immer mehr Kooperationen mit Schulen möglich werden, um zusätzliche Trainingszeiten während der Unterrichtszeit zu ermöglichen. „Ein großer Dank geht an alle Vereinsoffiziellen, Trainer, Betreuer und Eltern, die sich für unseren Nachwuchseishockey engagieren“, sagt Liebsch
Im Sterneprogramm wird seit 2015 die Nachwuchsarbeit der deutschen Eishockeyvereine zertifiziert. Nach Kriterien wie zum Beispiel Eiszeiten, hauptamtlichen Trainerinnen und Trainer oder attraktiven Angeboten zum Kennenlernen des Eishockeysports werden die Standorte bewertet und erhalten dann dementsprechende Summen als Ausbildungsentschädigungen.