Spielberichte vom Wochenende

U20 auf Erfolgsspur / Grass: „Nicht einfach in Chemnitz zu punkten“

Chemnitz (Thomas Schaefer). Die Young Roosters bleiben in der U20 DNL Disvision 2 weiter auf Erfolgskurs. Der Auswärtstrip beim ESV Chemnitz bescherte dem Team von Trainer Artur Grass sechs Punkte. In der Tabelle rangiert es nun auf Platz zwei. Da die Liga jedoch coronabedingt von Spielausfällen durchgeschüttelt ist, ergibt sich ein weiterhin schiefes Tabellenbild. Mit Blick auf den Punktequotienten ist der IEC mit einem Schnitt von 1,9 Punkten je Spiel das drittbeste Team hinter Dresden (2,4) und Bad Tölz (2,3). Schwenningen (1,83) und Rosenheim (1,78) rangieren dahinter.

„Jedes Spiel, das absolviert werden kann, ist Gold wert für uns. Es wäre tragisch für die Jungs, wenn es zum Abbruch käme“, blickt Artur Grass mit Sorgenfalten auf die Entwicklung der Corona-Pandemie. Ob die ausgefallenen Spiele nachgeholt werden können ist fraglich. Gut möglich, dass am Ende -wie in der DEL – der Punktequotient in der Tabelle herangezogen wird.

Vor diesem Hintergrund wirkte Artur Grass am Sonntagnachmittag auf der Rückfahrt spürbar erleichtert, dass beide Spiele ohne Zuschauer glatt gewonnen werden konnten. „Es ist nicht einfach in Chemnitz zu gewinnen. Sie haben fast in jedem Heimspiel bisher gepunktet.“

Nach der Anreise am Samstag gab es zunächst noch eine organisatorische Hürde zu überwinden. Die Young Roosters hatten die seit dieser Saison die im Nachwuchs erforderlichen Halskrausen nicht dabei. Chemnitz Trainer bestand auf das Tragen des Schutzes, nach einigen Diskussionen verfasste der Schiedsrichter einen Zusatzbericht, sodass das Spiel angepfiffen werden konnte. Am Sonntag half der Gastgeber mit dem nötigen Equipment aus. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten war spätestens nach der 5:1-Führung nach zwei Dritteln die Partie entschieden. Die zwei weiteren Gegentore im Schlussdrittel ärgerten daher Artur Grass. „Wir wollten dem Gegner für Sonntag nicht das Gefühl geben, dass sie etwas reißen können.“

Im zweiten Duell sorgte Torwart Sebastian Wieber mit zahlreichen Glanztaten dafür, dass der IEC nicht ins Hintertreffen geriet. Trotz eines leichten Vorteils von 16:11 Torschüssen konnten die Young Roosters kein Kapital daraus schlagen. „In der zweiten Pause habe ich den Jungs die Ansage gemacht, dass wir hier drei Punkte holen wollen und sich keiner für die Drecksarbeit zu schade sein darf“, berichtete Grass. Mit dem „dreckigen“ 0:1 im Nachschuss sorgte der IEC innerhalb von sieben Minuten für die Entscheidung. Sofern die Corona-Inzidenz in Bayern keinen Strich durch die Rechnung macht, stehen am kommenden Wochenende die beiden Duelle beim Vorletzten SC Riessersee an.

Die Statistik zu den Spielen

Spielberichte vom Wochenende

Freundschaftsspiel der U7

Düsseldorf. Am 14.11.2021 ging es für die Jüngsten der Young Roosters zum ersten Freundschaftsspiel der Saison nach Düsseldorf. Die Kinder waren voller Vorfreude. Ein schönes Spiel mit guten Chancen für beide Mannschaften entwickelte sich. Beide Mannschaften kämpften und wollten das Spiel für sich entscheiden. Bis zur letzten Minute stand es unentschieden. Doch zum Ende erspielten sich die Young Roosters Chance um Chance und konnten das Spiel für sich entscheiden.


Spielgemeinschaft U9 in Wesel

Wesel. Am 13.11.2021 durfte die U9 der Young Roosters, unterstützt durch Spieler:innen der U7, gegen die Schalker Haie in Wesel antreten. Das zweite Saisonspiel fing gut an und die Young Roosters bestimmten die Partie. Die Kräfte schwunden und das Tempo ließ nach, sodass die Gegner zum Schlusspfiff hin noch den Ausgleich erzielen konnte. Trainer Daniel Tomes war schon nach dem ersten Spiel sehr zufrieden mit seiner Mannschaft.

Das zweite Spiel kennzeichnete sich durch seine unzähligen Torchancen aus. Es war nicht zu übersehen, dass beide Mannschaften das Spiel für sich gewinnen wollten. Die Young Roosters erspielten sich hervorragende Torgelegenheiten aus und wurden gefährlicher. Allerdings scheiterten etliche Torschüsse und mehrere Penalties der Iserlohner:innen an den glänzenden Paraden des Torwarts der Schalker Haien. Die Gelsenkirchener nutzten ihre Chancen und konnten so den knappen Sieg mit nach Hause nehmen. Die gute Leistung der Young Roosters wurde heute nicht belohnt.

Foto: K. Tomczyk

Tor: Ben Schwennecker, Sam von Dreusche
Feld: Milan Dumrau, Mats Ramer, Finn Fajardo, Milad Neufeld, Maxi Poppe, Nelly Weidner, Robert Golovanov, Mila Aubin, Sebastian Voigt, Niklas Kirylo, Moritz Reinhardt, Bodi Weidner


U11 Spielgemeinschaft

Bergkamen. Am 13.112021 stand das zweite Saisonspiel für die Spieler:innen der Spielgemeinschaft der U11gegen Brackwede an. Dank der ersten gemeinsamen Trainingseinheiten der vergangenen Woche lief das Zusammenspiel von Young Roosters und Bull Dogs von Beginn an sehr gut und das erste Spiel konnten die Spielgemeinschaft für sich entscheiden.

Auch im zweiten Spiel waren die Spieler:innen der Spielgemeinschaft von Anfang an hellwach und kamen gut ins Spiel. Schön herausgespielte Torchancen wurden  erfolgreich abgeschlossen. Am Ende konnten sich die Kinder auch im zweiten Spiel durchsetzen und sich über einen Sieg freuen.

Foto: A. Hogan

Trainer: Michelle Lübbert
Tor: Larissa Poppe, Theresa Schucht
Feld: Tom Bergmann, Harrison Beutler, Noah Busacca, Frank Eurich, Leon Hielscher, Adrian Hogan, Corvin Malak, Jan Philipps, Luisa Ruck, Dion Serbanuk, Jonah Trümpler


Jahrgangsturnier der U11


Düsseldorf. Am 14.11.2021 lud die Düsseldorfer EG die Jahrgänge 2011 und 2012 zu einem Jahrgangs-Spiel ein.
Von Anfang an zeigte der Altjahrgang der U11, dass man gekommen war, um zu gewinnen und gingen deutlich in Führung. Die Düsseldorfer EG blieb nicht torlos, jedoch bauten die Iserlohner:innen über das gesamte Spiel kontinuierlich Ihren Vorsprung immer weiter aus. Die Junghähne gingen als deutlicher Sieger aus beiden Partie hervor.

Parallel dazu standen sich die Jungjahrgänge gegenüber. Torchancen gab es hüben wie drüben. Doch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem sehr gut aufgelegten Torhüter wurden beide Spiele mit einem Unentschieden beendet.

„Das intensive Training der vergangenen Wochen habe sich gelohnt“, lobten die Trainer Marc Polter und Daniel Tomes Ihre Mannschaften im Anschluss an das Spiel.

Foto: J. Heinigk

U11A:
Trainer: Marc Polter
Tor: Julius Barsch
Feld: Leah Aubin, Pascal Grab, Mika Graß, Matti Ole Hanisch, Jan Ole Heinigk, Ben Kulcynski, Simon Ritsche, Ben Schaub, Vincent Schnatmann, Lukas Winter

Foto: A. Hogan

U11B:
Trainer: Daniel Tomes
Tor: Ben Mickert
Feld: Frank Eurich, Erik Heinigk, Klaas Heinigk, Adrian Hogan, Ben Keller, Levi Naujokat, Jan Philipps, Leon Tomes, Jonah Trümpler, Constantin Voigt


Titelbild: Patrick Rüberg

GirlsDay 2021

Eishockey ist eben auch Mädchensache / Young Roosters Mädels auf internationaler Bühne

Rebecca Orendorz, Alena Hahn, Lili Gottfried, Sara Brammen. Alles Namen, die in Eishockeydeutschland und teilweise auch schon darüber hinaus ein Begriff sind. Und alles Mädels die aus dem Nachwuchs der Iserlohn Young Roosters kommen. 

Mädchen im Eishockey sind schon lange keine Seltenheit mehr und damit das auch zukünftig so bleibt, haben wir mit dem GirlsDay am vergangenen Wochenende mal wieder eine Eiseinheit nur für die Mädels angeboten. Insgesamt 25 Mädchen standen dabei mit Trainer Martin Keitmann und seiner Frau Hannah auf dem Eis. 13 davon zum allerersten Mal. „Der GirlsDay war ein voller Erfolg“, freute sich Keitmann nach der Veranstaltung. Seine Tochter war übrigens auch mit dabei, wobei Liah bereits zu den erfahreneren Schlittschuhläuferinnen gehört. Neben läuferischen Aspekten sollte auch bei diesem GirlsDay natürlich der Spaß an erster Stelle stehen: „Wir haben spielerisch die ersten Schritte auf dem Eis vermittelt, trotzdem wurde viel gespielt und gelacht und alle Teilnehmerinnen waren mit vollem Einsatz bei der Sache.“

Lili Gottfried und Sara Brammen

Mit Rebecca Orendorz waren die Young Roosters in gewisser Weise auch bei der Olympia Qualifikation der Frauen in Füssen am vergangenen Wochenende prominent vertreten. Rebecca durchlief alle Nachwuchsmannschaften am Seilersee, bevor sie sich dann 2013 der EC Bergkamener Bären anschloss. Mittlerweile ist die gebürtige Sauerländerin nicht nur ein fester Bestandteil der Frauen-Nationalmannschaft, sondern auch Teil der Hintermannschaft des ESC Planegg. Während die deutsche Frauen Eishockey-Nationalmannschaft die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2022 in Peking verpasste, waren unsere U17-Mädels beim 4-Nationen-Turnier der U18 Frauen-Nationalmannschaft in Radentheim (Österreich) erfolgreich. Sara Brammen belohnte eine bis dato sehr starke Saisonleistung mit einem Shutout im U18-Debüt und Lili Gottfried zeigte ihr Können an der Scheibe und legte zwei Tore auf. 

Danielsmeier: „Einige waren überrascht, wie gut wir mitspielen“

U15 mit guter Platzierung in Schweden  / Bestätigung der guten Nachwuchsarbeit 

„Alle Teams waren in einem riesigen Hotel untergebracht. An jeder Ecke standen Spieler:innen mit unterschiedlichen Logos auf den Jacken und ihren Eishockeytaschen und Schlägern auf dem Hotelflur. Da kommt gleich ein ganz tolles Feeling auf“, schmunzelt U15-Trainer Collin Danielsmeier nach einer komplikationslosen Anreise mit dem Flieger. Und seine U15-Mannschaft war beeindruckt von den Impressionen, die sich da boten. Insgesamt 48 Mannschaften aus Schweden, Norwegen, Dänemark und Deutschland nahmen am U15 GIF Cup in Göreborg teil. 

Die Young Roosters starteten früh am ersten Turniertag ins erste Spiel und mussten sich dem stärksten Gegner der Gruppe zum Auftakt mit 1:3 geschlagen geben. „Wir haben nicht verloren, weil wir schlechter waren, wir hatten selber einige gute Chancen, aber wir waren einfach nicht effektiv genug“, resümiert Danielmeier im Anschluss. Viel Zeit zum Analysieren blieb aber ohnehin nicht, denn die zweite Partie folgte schon kurz darauf. Diesmal waren die Sauerländer effektiv und bezwungen einen starken Gegner mit 2:0. „Das war wichtig, so hatten wir noch die Chance bester Gruppenzweiter zu werden“, sagt der Trainer mit Blick auf die Tabelle. „Das letzte Gruppenspiel mussten wir mit mindestens fünf Toren Unterschied gewinnen.“ Gesagt, getan. Am Ende stand ein 6:1 auf der Anzeigetafel. Doch so leicht sollte es nicht sein. Nach einigem Gerechne waren die Young Roosters am Ende zwar von den Punkten und den geschossenen Toren her für die Runde der Besten 16 Teams qualifiziert, wurden aber am grünen Tisch noch von einer Mannschaft überholt und spielten so „nur“ um den 17.Platz. „Das war für uns natürlich super ärgerlich, weil uns so der Einzug zu den Top-Teams verwehrt geblieben ist“, ärgerte sich der Coach nach der Entscheidung der Turnierleitung.

In der Runde um Platz 17 am zweiten Turniertag konnten die Deutschen drei von vier Spielen für sich entscheiden. Während am dritten Tag die Kräfte dann zu schwinden begannen und trotz starker Mannschaftsleistung im Spiel um Platz 19 eine 1:2-Niederlage nach Penaltyschießen auf der Anzeigetafel stand. „Wir haben uns hier im Turnier super geschlagen. Ich glaube, dass einige der anderen Teams überrascht gewesen sind, wie gut wir mitgespielt haben“, sagt Danielsmeier im Anschluss stolz und bilanziert weiter: „Das war eine ganz tolle sportliche Erfahrung. Hier wird schon richtiges Eishockey gespielt, der spielerische Ansatz ist sehr hoch und die Scheibe wird nicht nur rausgeschlagen. Da ist es für die Spieler sehr wichtig, dass sie sehen, wo sie stehen und dass sie mitspielen können.“

Dass in den skandinavischen Ländern und vor allem in Schweden Eishockey zur Nationalsportart gehört, ist kein Geheimnis. Im Seniorenbereich in der Weltrangliste hoch positioniert und auch im Nachwuchs international immer wieder erfolgreich, ist es ein kleines, aber zu beachtendes Ausrufezeichen, wenn man sich als vermeintlich kleinere Eishockey-Nation bei solchen Nachwuchsturnieren im oberen Mittelfeld platzieren kann. Das weiß auch der Iserlohner Nachwuchstrainer: „Das Turnier war auch aus meiner Sicht mehr als eine Reise wert. Ich habe diese Gelegenheit dazu genutzt, uns zu hinterfragen und zu schauen, wo wir mit unserer Arbeit in Iserlohn stehen, wie wir ausbilden. Und dieses Turnier hat gezeigt, dass wir bei uns am Seilersee eine sehr gute Arbeit machen, dass wir mit unserer Ausbildungsphilosophie auf dem richtigen Weg sind. Wir brauchen uns weder national noch international mit der Arbeit, die wir abliefern, verstecken. Das ist für den Standort Iserlohn eine tolle und auch wichtige Bestätigung unserer Arbeit.“

Spielberichte vom Wochenende

U17 bleibt mit Minikader ohne Punkte

Köln/Iserlohn (Thomas Schaefer). Die Hürden waren am Ende zu hoch. Bei den Kölner Junghaien und gegen die Eisbären Juniors Berlin gingen die Young Roosters in der DEB U17 Division Nord mit einem Minikader trotz guter Leitungen am Ende als Verlierer vom Eis. Als Tabellensechster (12 P) beträgt der Abstand auf den Vierten Krefeld inzwischen 15 Punkte.

Trainer Sebastian Jones zog den Hut vor der Leistung seines Teams. Lediglich zwölf Feldspieler und zwei Torhüter standen ihm aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen zur Verfügung. „Berlin ist mit vier kompletten Reihen angereist. Wir haben vom ersten Wechsel an unglaublich dagegen gehalten. Jeder hat sich reingehauen. Bitter, dass das Spiel am Ende so ausgeht“, bilanzierte Jones nach dem 1:3 am Sonntag. Über vierzig Minuten hielt der IEC die Partie offen. Im Schlussabschnitt gingen die Gäste dann früh in Führung. Das Gegentor zeigte beim IEC nur kurz Wirkung. Eingleitet von Budzinski startete Schiling einen schnellen Konter über die rechte Seite den Dolinenko zum umjubelten Ausgleich erfolgreich Abschloss. Allerdings folgte postum der nächste Rückschlag, Berlin war nur 27 Sekunden später wieder in Führung gegangen. Die Entstehung des 1:2 sorgte für Unmut bei Sebastian Jones. „Das Tor fällt aus einer Situation heraus, wo gegen uns im zweiten Drittel Abseits gepfiffen wurde. Ein Berliner schob einen Spieler von uns ins Drittel, bei der gleichen Situation vor dem 1:2 wird kein Gegentor gepfiffen. Stattdessen geht der Arm hoch und der Schiedsrichter zeigt gegen uns eine Strafe an. Für mich ist es fragwürdig, wie das Tor zustande gekommen ist. Das ist für die Jungs doppelt bitter“, beklagt Jones die aus seiner Sicht nicht faire Entscheidung der Schiedsrichter. „Wir fühlen uns aber nicht als Opfer. Wir werden weiter hart trainieren und uns auf die kommenden Aufgaben nach der Pause vorbereiten“, appellierte Jones am Sonntag an die Mannschaft.

War gegen die Eisbären das letzte Drittel der Knackpunkt, lief es tags zuvor in Köln im Auftaktdrittel nicht rund. „Wir waren nicht nah genug am Gegner und haben vor unserem Tor zu weich agiert“, berichtet Jones. Der 1:3-Rückstand stellte für die Young Roosters dann aber eine zu hohe Hypothek dar, um mit einer guten Leistung noch einen Punktgewinn zu ermöglichen. „Mehr war mit der kurzen Bank einfach nicht drin“, resümierte Sebastian Jones. Auch wenn die Ergebnisse nicht immer stimmen, sieht er als Coach seit Saisonbeginn Fortschritte in der Entwicklung. „Es geht in die richtige Richtung.“ Bis Donnerstag wird noch trainiert, ehe – analog der U20- dann ein langes Wochenende ohne Eishockey ansteht.

Die Statistiken zum Spiel


U20 holt wichtige Punkte gegen Chemnitz

Iserlohn (Thomas Schaefer). Mit einem Kantersieg gegen den ESV Chemnitz geht das U20-Team der Young Roosters in der DNL Division 2 in die Deutschland-Cup-Pause. Für das  Team von Trainer Artur Grass waren es weitere drei wichtige Punkte, um weiter im Rennen um Platz vier zu bleiben. Die Tabelle gibt aber aufgrund der Nachholspiele vom Fünften Dresden (3 Spiele) und dem Dritten Rosenheim (2 Spiele) ein schiefes Bild wieder.

Gegen die ersatzgeschwächte Mannschaft aus Chemnitz stellte der IEC schon im ersten Drittel die Weichen auf einen klaren Sieg. „“Wir haben uns unter der Woche gut vorbereitet. Vor dem Spiel habe ich den Jungs per Video nochmal die Stärken des Gegners gezeigt sodass ihnen klar wurde, wie sie die Punkte aus dem Training in der Partie umsetzen sollten“, freute sich Grass über den gelungenen Auftritt seines Teams. „Das war ein sehr gutes Spiel von uns.“ Im einzigen Wochenendspiel stand dem Coach wieder ein fast kompletter Kader zur Verfügung. Einzig Carl Konze fehlte noch, er dürfte nach der Spielpause aber wieder ins Team zurückkehren.

Zufrieden zeigte sich Grass daher auch über die Leistung der Spieler, die sonst weniger Eiszeit bekommen. „Sie haben einen guten Job gemacht und sich in die Torschützenliste eingetragen.“

Dass man die kurze Bank von Chemnitz und damit die Schwächen eiskalt zu einem zweistelligen Sieg ausnutzte, störte Artur Grass wenig. „Wir kennen auch diese Phase, keiner hatte Mitleid mit uns.“ Andererseits will er den Kantersieg auch als Zeichen an die Liga verstanden wissen. „Wir haben ein Ausrufezeichen gesetzt und gezeigt, dass wir mit einem vollen Kader oben mitspielen können.“ In der kommenden Woche steht von Dienstag bis Donnerstag das normale Training auf dem Programm. „Danach gibt es ein langes Wochenende wo die Jungs mal nicht ans Eishockey denken sollen“, so Grass. Nach der Pause geht es für die Young Roosters mit dem Heimspiel gegen den EV Füssen weiter.

Die Statistiken zum Spiel

U15 misst sich in Göteborg

Göteborg. Nachdem die U13 in den vergangenen Jahren bereits zwei Mal an schwedischen Turnieren teilnahm, steht jetzt das internationale Debüt für unsere U15 auf dem Plan. Vom 5.-7.November 2021 nehmen die Junghähne unter der Leitung von Trainer Collin Danielmeier am GIF U15 Cup in Göteborg teil.

Insgesamt 48 Mannschaften treten aufgeteilt in sechs Gruppen á acht Teams gegeneinander an, gespielt wird 2 x 15 Minuten. Unsere Young Roosters treffen in ihrer Gruppe auf die schwedischen Teams IF Björklöven Gul, Kungälv Hockey und Sollentuna HC sowie über Kreuz auf Almtuna IS, Hanhals IF, IF Björklöven Grön und Tingsryd AIF. Die Young Roosters sind die einzige Mannschaft aus Deutschland, doch neben den schwedischen Mannschaften komplettieren Teams aus Norwegen und Dänemark das international besetzte Teilnehmerfeld.

Nach einer komplikationslosen und entspannten Anreise mit dem Flugzeug freut sich Danielsmeier nun auf das anstehende Turnier: „Uns erwartet hier ein sehr großes Turnier mit vielen Mannschaften auf hohem Niveau. Ich bin sehr gespannt darauf zu sehen, wir die anderen Teams vor allem auch in der Breite aufgestellt sind. Und dann wollen wir natürlich schauen wie wir im Vergleich dazu sind. Völlig unabhängig von den Ergebnissen, sondern einfach schauen wie wir ausbilden und wie gut unsere Spieler im Einzelvergleich sind. Es wird definitiv ein schöner Gradmesser.“

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Spielberichte vom Wochenende

U11C-Spielgemeinschaft mit Saisonauftakt

Herford. Am Samstag den 30.10.2021 stand das erste Spiel der U11-Spielgemeinschaft Young Roosters / Unna Königsborn gegen die Herford Dragons, die eine Spielgemeinschaft mit dem TSVE Bielefeld bilden, an.
Im Hinspiel war zu spüren, dass die Kinder sich erstmal ein bisschen finden mussten und das Zusammenspiel noch nicht so richtig funktionierte. Die erspielten Chancen konnten leider nicht genutzt werden, während Herford effizienter spielte und so das Hinspiel für sich entschied.

Im Rückspiel hatten sich die Kinder besser eingewöhnt und das Zusammenspiel lief deutlich reibungsloser.
Ein spannendes Spiel auf Augenhöhe entwickelte sich, doch am Ende konnte Herford auch das Rückspiel knapp für sich entscheiden.

Fotos: Patrick Rüberg

Tor: Larissa Poppe, Theresa Schucht

Feld: Tom Bergmann, Harrison Beutler, Noah Busacca, Frank Eurich, Leon Hielscher, Adrian Hogan, Corrin Malack, Maximilian Poppe, Dion Serbanuk, Jonah Trümpler, Jonas Wichmann


Kein Süßes, nur Saures kurz vor Halloween

Iserlohn. Die Halle wurde für die abendliche Halloween-Party dekoriert und mittendrin empfingen unsere Spieler:innen der U11 die Löwen aus Frankfurt im Eisstadion am Seilersee.

Foto: Stephan Knels

Die von Trainer Marc Polter gut vorbereiteten Spieler:innen setzten von Anfang ein Zeichen und gingen nach wenigen Minuten in Führung. Im weiteren Verlauf dieses Spiels waren die Young Roosters ganz eindeutig die stärkere Mannschaft. Einige unglückliche Gegentore gab es zu verzeichnen, dennoch setzten sich die Sauerländer am Ende des Hinspiels klar durch.

Nach einer kurzen Pause kamen die Spieler:innen hochmotiviert zurück aus der Kabine und wuchsen im Rückspiel förmlich über sich hinaus. Es wurde da angeknüpft wo im Hinspiel aufgehört wurde. Immer wieder landete der Puck im Tor der Frankfurter, während die eigene Abwehr Stand hielt. Das Ergebnis der Rückrunde fiel mehr als eindeutig zu Gunsten der Spieler:innen aus dem Sauerland aus.

Tor: Julius Barsch, Ben Mickert
Feld: Leah Aubin, Pascal Grab, Mika Graß, Matti Ole Hanisch,Jan Ole Heinigk, Ben Keller, Elias Knels. Ben Kulcynski, Simon Ritsche, Ben Schaub, Vincent Schnatmann, Leon Tomes, Constantin Voigt, Lukas Winter

Foto: Jana Heinigk

U17 holt nur einen Punkt in Krefeld

Krefeld (Thomas Schaefer). Nur einen Zähler nahmen die Young Roosters in der U17 Division 1 aus den beiden Westduellen gegen den Krefelder EV. Mit Blick auf die Tabelle konnte der IEC daher keinen Boden auf Platz vier machen.

„Punktemäßig war es nicht das, was wir uns erhofft hatten. Wir wollten aus dem Wochenende mit mehr Punkten gehen als Krefeld“, resümierte Sebastian Jones. Im ersten Spiel führte der IEC über fast fünfzig Minuten, den Ausgleich kassierten sie erst zwanzig Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit. In Spiel zwei schaffte man nicht den Ausbau der Führung, stattdessen fiel der spielentscheidende Treffer erst fünfeinhalb Minuten vor Schluss. Doch der Reihe nach.

Jones sah am Samstag ab dem vierten Wechsel den IEC als das dominierende Team. „Wir waren läuferisch besser, holten Chancen raus.“ Doch vorher zeigte Krefeld wie Effizienz geht und traf mit dem ersten Angriff nach 68 Sekunden zur Führung. Die Young Roosters drehten noch im Auftaktdrittel die Partie und bauten die Führung im Mittelabschnitt sogar aus. Dort ließ die Intensität insgesamt etwas nach, Krefeld blieb mit dem 2:3 aber dran. Als dann zunächst vier Minuten Unterzahl überstanden wurden und im direkten Anschluss die Zwei-Tore-Führung wieder hergestellt wurde, war man eigentlich gut in Richtung drei Punkte unterwegs. Ebenso weil Krefeld sich in der Schlussphase mit zwei Strafen schwächte. Hier verpassten die Gäste aber die Entscheidung, stattdessen verkürzte der KEV und setzte am Ende erfolgreich alles auf eine Karte. „Beim 4:4 fiel der Abpraller dem Krefelder genau auf die Kelle“, ärgerte sich Jones über den Punktverlust. Im anschließenden Penaltyschießen (das vierte der Saison) verwandelte der IEC nur den zweiten Schuss, während Krefeld zweimal traf. „Wir hatten genug Chancen für drei Punkte“, haderte Jones im Rückblick. Am Sonntag war es über weite Strecken eine ausgeglichene Partie. Der KEV war im Schlussdrittel besser und verbuchte das Scheibenglück auf seiner Seite. „Wir haben uns in den letzten drei Wochen gut entwickelt. Daher braucht niemand den Kopf hängen lassen. Wir kämpfen weiter und sehen nun jedes Spiel als Play-off-Spiel an“, setzt Sebastian Jones auf eine gewisse Extramotivtion.

Die Statistiken zu den Spielen.


Grass: „Eine absolute Teamleistung“

Schwenningen (Thomas Schaefer). Mit vier Punkten im Gepäck kehrten die Young Roosters aus Schwenningen zurück. Der Niederlage am Samstag nach Verlängerung folgte ein zwar knapper aber glatter Erfolg am Sonntag. In der DNL U20 Divsion 2 rangiert der IEC nun auf Rang vier mit 28 Punkten, Dresden liegt nur einen Punkt dahinter, hat aber coronabedingt fünf Spiele weniger absolviert.

„Das waren ganz wichtige Punkte. Ein großes Lob an die Mannschaft, das war eine absolute Teamleistung. Sie haben es sich verdient“, freute sich Trainer Artur Grass über den Erfolg beim Tabellenzweiten. Gegen das Team von Ex-DEL-Spieler Wayne Hynes entspannte sich mit der Rückkehr von Corvin Rosenthal zumindest im Angriff die personelle Situation ein wenig. „Man merkt, dass er der Mannschaft gut tut“, war Grass froh über das Comeback des Centers nach sechs Wochen. Mit zwei Beihilfen bestätigte dieser das Lob seines Coaches.

Mit einer früheren Anreise am Samstag wollten die Young Roosters einfach besser vorbereitet als bislang in die erste Partie gehen. Was auch mit der schnellen Führung durch Marlon Polter gelang. Zwar glich Schwenningen nach zwei Minuten aus, Jelle Julien sorgte im zweiten Drittel für die erneute Führung, die man mit den Schlussabschnitt nahm. Und das obwohl der SERC nach der „Halbzeit“ stärker wurde. Polters zweiter Treffer zum 3:1 sorgte für Euphorie die 44 Sekunden später durch Schwenningens 2:3 wieder vorbei war. Die Gastgeber hatten den IEC fortan im Griff, beim Grass-Team fehlte es aufgrund der kurzen Bank an Kraft. Trotzdem hielt es bis vier Minuten vor Schluss den knappen Vorsprung. „Das Gegentor in der Verlängerung fiel dann unglücklich“, wurmte Artur Grass die Niederlage. Dennoch strich er gegenüber dem enttäuschten Team den Punktgewinn mit einem kleinen Kader gegen ein Top-Team heraus.

Um in der Verteidigung für etwas Entlastung zu sorgen, beorderte Artur Grass für Spiel zwei Center Alexander Lauer in die Abwehr. „So konnten wir mit fünf Verteidigern rotieren.“ Gute dreizehn Stunden später legten die Young Roosters eine Schüppe drauf und erarbeiteten sich eine 3:0-Führung. Schwenningen schaffte noch im Mittelabschnitt das 1:3, viereinhalb Minuten vor Ende sorgte das 2:3 für Spannung. Als dann auch noch Lukas Jung und Rosenthal Strafzeiten kassierten, geriet der greifbare Drei-Punkte-Sieg gehörig ins Wanken. „In der Auszeit habe ich den Jungs gesagt, dass sie einfach agieren und die Scheibe über die Bande herausspielen sollen“, so Grass.

Bis Samstag legt der Coach den Fokus auf das einzige Spiel am kommenden Wochenende gegen Chemnitz und hofft darauf, dass mit Carl Konze ein weiterer Spieler zurückkommt. „Chemnitz ist läuferisch stark. Wir wollen mit drei Punkte in die Deutschland-Cup-Pause gehen.“

Die Statistiken zum Spiel

Spielberichte vom Wochenende

Heimauftakt für U9

Iserlohn. Am Sonntagmorgen starten die Jüngsten der Young Roosters in Ihre Saison. Die Spieler:innen der U7/U9 bilden in dieser Saison in der Landesliga 3 eine Spielgemeinschaft mit der Mannschaft aus Unna und empfingen im ersten Saisonspiel die Dragons aus Herford auf heimischem Eis.

Den ersten Spielabschnitt konnte die Spielgemeinschaft, unter den Augen der mitfiebernden Fans, für sich entscheiden. Auch der zweite Spielabschnitt war gefüllt mit Spannung und Dynamik sowie guten Torchancen, jedoch gingen hier diesmal die Dragons als Sieger hervor.

Die Spieler:innen der Young Roosters gingen dementsprechend Stolz und voller Vorfreude auf das nächste Spiel vom Eis.

Tor: Larissa Poppe

Feld: Milan Dumrau, Mats Ramer, Finn Fajardo, Milad Neufeld, Maxi Poppe, Nelly Weidner, Florenz Schobert, Robert Golovanov, Mila Aubin, Sebastian Voigt, Niklas Kirylo, Moritz Reinhardt, Bodi Weidner , Laif Dumrau , David Kucherenko , Dean Fischer, Theo Foucault


U11 empfing EHC Troisdorf

Iserlohn. Am vergangenen Samstag empfing unserer U11 den EHC Troisdorf in der Eishalle am Seilersee. Da in dieser Saison nicht der gewohnte Turniermodus mit vier Mannschaften gespielt wird, stand an diesem Tag sowohl das Hin- als auch direkt im Anschluss das Rückspiel an. 

Beide Mannschaften starteten gut in die Partie. Die Young Roosters erarbeiteten sich Chancen um Chancen, dennoch konnte Troisdorf in der ersten Partie einen deutlichen Vorsprung erzielen und entschied dieses Spiel klar für sich. 

Im anschließenden zweiten Duell kämpften beide Mannschaften konstant auf Augenhöhe. Eine kuriose Szene sorgte für eine lange Unterbrechung: Ein Schuss eines Young Roosters Spieler war so “hart”, dass das Netz an der Stelle gerissen und der Puck scheinbar nicht im Tor gewesen ist. Nach einer minutenlangen Unterbrechung gab die Schiedsrichterin den Treffer dann doch. Zusammen mit den Mannschaften und Trainern nahm sie das Tor nochmal unter die Lupe und das Netz wurde anschließend geflickt.

Weitere Torchancen blieben jedoch auf Seiten der Gastgeber ungenutzt, sodass Troisdorf auch im Rückspiel als Sieger aus der Partie hervorging. 

Schon am kommenden Samstag können die Junghähne erneut ihr Können unter Beweis stellen – die U11A empfängt die Löwen aus Frankfurt am Seilersee. 

Tor: Julius Barsch, Ben Mickert 

Feld: Leah Aubin, Pascal Grab, Mika Graß, Matti Ole Hanisch, Erik Heinigk, Jan Ole Heinigk, Klaas Heinigk, Ben Kulcynski, Simon Ritsche, Ben Schaub, Vincent Schnatmann, Constantin Voigt, Lukas Winter

Foto. Patrick Rüberg

Starke U17 schlägt Tabellenführer

Iserlohn (Thomas Schaefer). Mit zwei starken Auftritten fuhren die U17-Young Roosters in der Division 1 fünf wichtige Punkte gegen den ESC Dresden ein und halten damit Kontakt zu Platz vier in der Tabelle. Mit den zwei Siegen gegen den Spitzenreiter belohnte sich das Team von Trainer Sebastian Jones für eine intensive Vorbereitung auf das Duell.

“Reiß die Hütte ab” tönte es am Sonntagnachmittag aus der Kabine der U17. Nach dem auch das zweiten Spiel gegen das Top-Team der Liga gewonnen war, herrschte Feierlaune bei den Young Roosters. “Das waren fünf richtig große Punkte für uns”, freute sich Sebastian Jones über ein erfolgreiches Wochenende. Spielerisch hatten die Sachsen zwar mehr Anteile, die Young Roosters stemmten sich aber dagegen. “Kämpferisch haben wir es uns absolut verdient. Wir standen zwar viel im eigenen Drittel, schafften es aber den Slot sauber zu halten. Das war gute Arbeit”, erklärte Jones. Ein wichtiger Faktor war auch die Leistung von Torwart Davids Budas. Der 16-Jährige strahlte Ruhe und Sicherheit aus und war so ein starker Rückhalt. Der gehaltene Penalty im Sonntagsspiel Ende des zweiten Drittels beim Stand von 3:2 gab dem Team das Momentum für das Schlussdrittel. Hier schaffte der IEC es, im richtigen Moment für die Vorentscheidung zu sorgen. Als Dresden auf den Ausgleich drückte, traf Timo Hausfelder zum 4:2. “Wir haben zwei Konter sauber zu Ende gebracht. Wir hatten einige Wechsel mit Scheibenbesitz in der offensiven Zone. Die Jungs können mit der Scheibe etwas anfangen und haben zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen getroffen”, strich Jones heraus. Dass Dresden direkt danach nachlegte, verbucht der Trainer unter dem Aspekt Lehrgeld. “Das ist ein Lernprozess. Ich habe ihnen gesagt, dass es ein wichtiger Wechsel ist. Wenn wir um den vierten Platz mitspielen wollen, müssen wir auch solche Sachen lernen.” 


In beiden Partien machte Dresden phasenweise ordentlich Druck, dem die Roosters aber nicht nachgaben. „Wir haben solide verteidigt und in den entscheidenden Phasen nur Schüsse von außen zugelassen. Darauf kann man aufbauen”, fasst Jones das erfolgreiche Wochenende zusammen. Von den Westclubs sind die Roosters aktuell das einzige Team, dass beide Spiele gegen Dresden gewinnen konnte. “Sie sind bisher die Überraschung. Sie haben gegen Köln, Düsseldorf und Krefeld gewonnen, gegen die Eisbären Berlin sogar beide Spiele”, zieht Jones indirekt einen Vergleich mit der NRW-Konkurrenz, die allesamt in der Tabelle vor dem IEC rangiert.


Am kommenden Wochenende geht’s zum Tabellendritten Krefeld. Um auch dort zu bestehen, will Sebastian Jones noch an Details feilen. “Wir wollen noch mehr Scheibenbesitz in der offensiven Zone haben um hinten den Druck rauszunehmen. Die Fähigkeiten dazu haben wir. Die Jungs sollen das Selbstvertrauen dafür entwickeln.” Ebenso blickt er auf das sogenannte Gamemanagement. Mit Blick auf die Uhr und den Spielstand geht es um die richtigen Entscheidungen auf dem Eis. “Gehe ich in den Zweikampf oder spiele ich die Scheibe einfach mal raus. Es geht um die ersten und letzten Minuten eines Drittels, wo auch schon mal einfache Lösungen gefragt sind.” 

Die Statistiken zu den Spielen


U20 kehrt mit zwei Siegen aus Füssen zurück

Füssen/Iserlohn (Thomas Schaefer). Pflicht erfüllt! Mit zwei Siegen gegen Schlusslicht Füssen im Gepäck kehrten die Young Roosters in der DNL U20 Division 2 aus dem Allgäu zurück und halten Kontakt zu Platz vier.

Mit einem Minikader waren die Iserlohner in Füssen angetreten. Nur zehn Stürmer, drei Verteidiger und ein Torwart standen zur Verfügung. „Um wenigstens zwei Abwehrreihen zu bilden, musste ein Stürmer in die Verteidigung”, so Trainer Artur Grass über die Personalprobleme am Sonntag. Dazu biss Verteidiger David Kirchhoff mit seiner noch nicht ganz auskurierten Schulterprellung aus dem Rosenheim-Spiel die Zähne zusammen.

Was dem Coach die Freude über den sportlichen Erfolg verdarb, war die Leistung von Schiedsrichter Dominic Erdle. „Wie schon in Rosenheim hat er uns klar benachteiligt.” Grass suchte das persönliche Gespräch mit Erdle, um zu erfahren, ob der Schiedsrichter etwas gegen den IEC habe, ob aus dem Rosenheim-Spiel etwas hängen geblieben sei. „Er antwortete mir, dass er sich von pubertierenden Teenies nichts sagen ließe. Sie seien frech, würden zurückschnauzen und grinsen. Dazu gäbe es ja noch die Fünf-Sekunden-Regel beim Bully.” Speziell sah Grass, dass besonders Aaron Krebietke und Jelle Julien im Fokus des Schiedsrichters standen und er listete diverse Beispiele für krasse Fehlentscheidungen auf.

Insgesamt agierten die Young Roosters 32 Minuten, also mehr als die Hälfte der Partie in Unterzahl. Selbst Füssens Trainer Andreas Becherer fiel die einseitige Regelauslegung des Schiedsrichters auf. Grass möchte, dass der Vorstand der Young Roosters beim DEB eine Nichtansetzung des Schiedsrichters für die Spiele mit Iserlohner Beteiligung beantragt.

Beim zweiten Spiel am Sonntag leitete mit Vladislav Gossmann ein anderer Referee die Partie. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie respektvoll sein sollen. Es war ein ganz anderes Spiel”, so der Trainer.

Mit Blick auf das kommende Wochenende rückte wieder das eigene Team in den Fokus. „Ich hoffe, dass in Schwenningen einige Verletzte und Kranke zurückkommen”, blickt Artur Grass voraus. Sorge, dass Schiedsrichter Erdle auch in Schwenningen pfeift, braucht Grass nicht zu haben. Die Unparteiischen werden vom Landesverband Baden-Württemberg gestellt, Erdle kommt aus Bayern.

Die Statistiken zu den Spielen

Spielberichte vom Wochenende

U15 unterliegt Jungadlern erneut

Iserlohn. Nach der deutlichen Niederlage gegen die Jungadler am ersten Oktoberwochenende hatte die U15 am Sonntagmittag die Chance auf Wiedergutmachung. Mit leicht verjüngtem Team reisten die Gäste aus Mannheim an, doch das sollte dem durchweg spannenden Spielverlauf nichts abtun. 

Das Spiel startete für unsere Young Roosters, die bereits in der zweiten Minute unglücklich in Rückstand gerieten, denkbar schlecht. Beflügelt von diesem frühen Erfolg erhöhten die Mannheimer in der Folge den Druck. Die Sauerländer setzten zwar mit einigen Kontern Akzente, kamen allerdings nicht so recht in Tritt und ließen ihre hochwertigen Chancen zunächst noch unverwertet. Doch in der 16.Spielminute brachte der 1:1-Ausgleich den nötigen Aufschwung, um besser ins Spiel zu finden.

Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich die Iserlohner Mannschaft dann in wesentlich besserer Form, das Spiel war über weite Strecken sehr ausgeglichen und beide Mannschaften hatten die Möglichkeit in Führung zu gehen. Diesmal waren es die Roosters, die zuerst Jubeln konnten und so ging es mit einer 2:1-Führung in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt hatten die Gastgeber „mehrfach die Möglichkeit das Ergebnis in die Höhe zu schrauben“, so Trainer Sebastain Jones, ließen ihre Chancen aber ungenutzt und „das hat sich dann am Ende gerächt.“ Gut zehn Minuten vor dem Ende dann der Bruch: Erst rettete zwei Mal das Gestänge, dann überstand man mit großem Kampf erneut eine Unterzahl bevor es sechs Sekunden nach Ablauf dann letztlich doch zum Ausgleich kam. Eine Auszeit danach wussten die Jungadler konsequenter zu nutzen und erzielten so kurz vor dem Ende den Siegtreffer.

Die Statistik zum Spiel


U20 punktet gegen Schwenningen

Iserlohn. Nach vier Niederlagen in Folge gewannen die Young Roosters in der DNL U20 Division 2 ihr einziges Spiel am Wochenende gegen den Schwenninger ERC in der Verlängerung. Das Team von Trainer Artur Grass rangiert als Fünfter mit sieben Zähler Rückstand auf den Vierten Rosenheim, die überraschend gegen Dresden gewannen. Am kommenden Wochenende geht es zum Schlusslicht nach Füssen.

Es roch schon fast schon nach einem Penaltyschießen als Jelle Julien knapp zwei Minuten vor Ende der Verlängerung das Siegtor erzielte, dass dem IEC den wichtigen Extrapunkt in einer engen Partie sicherte. Der Jubel kannte daher keine Grenzen, das gesamte Team stürzte sich auf den Torschützen.  „Die Jungs haben sich gefreut, als wenn sie die Meisterschaft gewonnen haben“, spürte man auch den Stolz, der bei Artur Grass’ Stimme mitschwang. Die ganze Woche hatte sich der Coach mit der Mannschaft intensiv auf den Gegner vorbereitet. „Wir haben viel über das System von Schwenningen gesprochen. Es war ein verdammt hartes Stück Arbeit.“ Dabei musste Grass unter der Woche einen Rückschlag in den personellen Planungen verdauen. Corvin Rosenthal hatte nach seiner überstandenen Sprunggelenksverletzung wieder voll mittrainiert und war daher wieder als Center fest eingeplant. „Am Donnerstag sagte er mir dann, dass er sich an der Hand eine Schnittverletzung zugezogen hatte, die genäht werden musste.“ In der Abwehr konnte er dank des Entgegenkommens von Kooperationspartner Herne auf Nils Elten zurückgreifen, sodass zumindest drei komplette Verteidigungsreihen zur Verfügung standen.

Das Duell gegen Schwenningen war eines auf Augenhöhe. „Es war ein echt gutes U20-Spiel. Das sagte mir auch Schwenningens Trainer Wayne Hynes“, berichtete Grass. Dass das erste Drittel noch torlos blieb, stellte für den IEC-Coach das einzige Manko dar. „Es ging mal wieder über die Chancenverwertung. Wir hatten vier, fünf Großchancen.“ Zweimal konnten die Young Roosters einen Rückstand ausgleichen, ehe sie im Schlussdrittel erstmals in Führung gingen. Der SERC glich aber noch aus, sodass es in die Overtime ging. „Die Kleinigkeiten waren entscheidend. Die taktische Disziplin der Jungs war klasse. Sie haben ein ganzes starkes Unterzahlspiel gezeigt“, unterstrich Grass. Der Sieg nach zuletzt vier Niederlagen sorgte bei Spielern wie Trainer gleichermaßen für Erleichterung. „Wir fahren nun mit einem guten Gefühl nach Füssen. Dort ist es Pflicht, dass wir die Punkte mitnehmen. Das war meine direkte Ansage nach dem Spiel in der Kabine“, wollte Artur Grass aber auch keine allzu große Euphorie aufkommen lassen.

Die Statistik zum Spiel

Urmelabzeichen

Premiere: Am vergangenen Samstagvormittag fand zum ersten Mal die Abnahme des Urmelabzeichens im Rahmen der Eislaufschule der Iserlohn Young Roosters statt. Elf Kinder haben während ihres Laufschultrainings die Möglichkeit gehabt, die Prüfung abzulegen – und alle elf haben bestanden! 

In den vergangenen Wochen hatten die Kinder immer wieder die Möglichkeit sich auf die Prüfung vorzubereiten, sodass keine der Übungen am vergangenen Samstag neu gewesen ist. Slalom mit und ohne Scheibe, Bremsen (auf der Lieblingsseite) und ein Schuss aufs Tor. Und vorgemacht wurde das Ganze von Urmel, Maskottchen des Deutschen Eishockey-Bundes e.V.

„Die Kinder haben bei 0 angefangen und Woche für Woche einen Fortschritt gemacht. Mit dem Urmelabzeichen haben die Kids ihre tolle Entwicklung gekrönt und sind bereit für den Übergang zur U7“, freute sich Trainer Martin Keitmann nach der Prüfung.