GirlsDay 2021

Eishockey ist eben auch Mädchensache / Young Roosters Mädels auf internationaler Bühne

Rebecca Orendorz, Alena Hahn, Lili Gottfried, Sara Brammen. Alles Namen, die in Eishockeydeutschland und teilweise auch schon darüber hinaus ein Begriff sind. Und alles Mädels die aus dem Nachwuchs der Iserlohn Young Roosters kommen. 

Mädchen im Eishockey sind schon lange keine Seltenheit mehr und damit das auch zukünftig so bleibt, haben wir mit dem GirlsDay am vergangenen Wochenende mal wieder eine Eiseinheit nur für die Mädels angeboten. Insgesamt 25 Mädchen standen dabei mit Trainer Martin Keitmann und seiner Frau Hannah auf dem Eis. 13 davon zum allerersten Mal. „Der GirlsDay war ein voller Erfolg“, freute sich Keitmann nach der Veranstaltung. Seine Tochter war übrigens auch mit dabei, wobei Liah bereits zu den erfahreneren Schlittschuhläuferinnen gehört. Neben läuferischen Aspekten sollte auch bei diesem GirlsDay natürlich der Spaß an erster Stelle stehen: „Wir haben spielerisch die ersten Schritte auf dem Eis vermittelt, trotzdem wurde viel gespielt und gelacht und alle Teilnehmerinnen waren mit vollem Einsatz bei der Sache.“

Lili Gottfried und Sara Brammen

Mit Rebecca Orendorz waren die Young Roosters in gewisser Weise auch bei der Olympia Qualifikation der Frauen in Füssen am vergangenen Wochenende prominent vertreten. Rebecca durchlief alle Nachwuchsmannschaften am Seilersee, bevor sie sich dann 2013 der EC Bergkamener Bären anschloss. Mittlerweile ist die gebürtige Sauerländerin nicht nur ein fester Bestandteil der Frauen-Nationalmannschaft, sondern auch Teil der Hintermannschaft des ESC Planegg. Während die deutsche Frauen Eishockey-Nationalmannschaft die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2022 in Peking verpasste, waren unsere U17-Mädels beim 4-Nationen-Turnier der U18 Frauen-Nationalmannschaft in Radentheim (Österreich) erfolgreich. Sara Brammen belohnte eine bis dato sehr starke Saisonleistung mit einem Shutout im U18-Debüt und Lili Gottfried zeigte ihr Können an der Scheibe und legte zwei Tore auf. 

Danielsmeier: „Einige waren überrascht, wie gut wir mitspielen“

U15 mit guter Platzierung in Schweden  / Bestätigung der guten Nachwuchsarbeit 

„Alle Teams waren in einem riesigen Hotel untergebracht. An jeder Ecke standen Spieler:innen mit unterschiedlichen Logos auf den Jacken und ihren Eishockeytaschen und Schlägern auf dem Hotelflur. Da kommt gleich ein ganz tolles Feeling auf“, schmunzelt U15-Trainer Collin Danielsmeier nach einer komplikationslosen Anreise mit dem Flieger. Und seine U15-Mannschaft war beeindruckt von den Impressionen, die sich da boten. Insgesamt 48 Mannschaften aus Schweden, Norwegen, Dänemark und Deutschland nahmen am U15 GIF Cup in Göreborg teil. 

Die Young Roosters starteten früh am ersten Turniertag ins erste Spiel und mussten sich dem stärksten Gegner der Gruppe zum Auftakt mit 1:3 geschlagen geben. „Wir haben nicht verloren, weil wir schlechter waren, wir hatten selber einige gute Chancen, aber wir waren einfach nicht effektiv genug“, resümiert Danielmeier im Anschluss. Viel Zeit zum Analysieren blieb aber ohnehin nicht, denn die zweite Partie folgte schon kurz darauf. Diesmal waren die Sauerländer effektiv und bezwungen einen starken Gegner mit 2:0. „Das war wichtig, so hatten wir noch die Chance bester Gruppenzweiter zu werden“, sagt der Trainer mit Blick auf die Tabelle. „Das letzte Gruppenspiel mussten wir mit mindestens fünf Toren Unterschied gewinnen.“ Gesagt, getan. Am Ende stand ein 6:1 auf der Anzeigetafel. Doch so leicht sollte es nicht sein. Nach einigem Gerechne waren die Young Roosters am Ende zwar von den Punkten und den geschossenen Toren her für die Runde der Besten 16 Teams qualifiziert, wurden aber am grünen Tisch noch von einer Mannschaft überholt und spielten so „nur“ um den 17.Platz. „Das war für uns natürlich super ärgerlich, weil uns so der Einzug zu den Top-Teams verwehrt geblieben ist“, ärgerte sich der Coach nach der Entscheidung der Turnierleitung.

In der Runde um Platz 17 am zweiten Turniertag konnten die Deutschen drei von vier Spielen für sich entscheiden. Während am dritten Tag die Kräfte dann zu schwinden begannen und trotz starker Mannschaftsleistung im Spiel um Platz 19 eine 1:2-Niederlage nach Penaltyschießen auf der Anzeigetafel stand. „Wir haben uns hier im Turnier super geschlagen. Ich glaube, dass einige der anderen Teams überrascht gewesen sind, wie gut wir mitgespielt haben“, sagt Danielsmeier im Anschluss stolz und bilanziert weiter: „Das war eine ganz tolle sportliche Erfahrung. Hier wird schon richtiges Eishockey gespielt, der spielerische Ansatz ist sehr hoch und die Scheibe wird nicht nur rausgeschlagen. Da ist es für die Spieler sehr wichtig, dass sie sehen, wo sie stehen und dass sie mitspielen können.“

Dass in den skandinavischen Ländern und vor allem in Schweden Eishockey zur Nationalsportart gehört, ist kein Geheimnis. Im Seniorenbereich in der Weltrangliste hoch positioniert und auch im Nachwuchs international immer wieder erfolgreich, ist es ein kleines, aber zu beachtendes Ausrufezeichen, wenn man sich als vermeintlich kleinere Eishockey-Nation bei solchen Nachwuchsturnieren im oberen Mittelfeld platzieren kann. Das weiß auch der Iserlohner Nachwuchstrainer: „Das Turnier war auch aus meiner Sicht mehr als eine Reise wert. Ich habe diese Gelegenheit dazu genutzt, uns zu hinterfragen und zu schauen, wo wir mit unserer Arbeit in Iserlohn stehen, wie wir ausbilden. Und dieses Turnier hat gezeigt, dass wir bei uns am Seilersee eine sehr gute Arbeit machen, dass wir mit unserer Ausbildungsphilosophie auf dem richtigen Weg sind. Wir brauchen uns weder national noch international mit der Arbeit, die wir abliefern, verstecken. Das ist für den Standort Iserlohn eine tolle und auch wichtige Bestätigung unserer Arbeit.“

Young Roosters für den DEB

Brammen und Gottfried bei U18-Frauen / Steinhoff muss absagen / Krebietke im U18 Kader

Die Liga setzt aus, es ist Länderspielpause. Und auch dieses Mal sind wieder Young Roosters mit dabei: Lilly Gottfried sowie Sara Brammen, die beide ihr Debüt bei der U18-Frauen geben werden und Aaron Krebietke, der den nächsten Schritt auf der DEB-Leiter nimmt. Für die U17-Nationalmannschaft ist Cedric Steinhoff nominiert, der den Lehrgang verletzungsbedingt aber leider absagen musste. Außerdem steht Carl Konze bei der U18-Nationamannschaft auf Abruf und könnte gegebenenfalls noch in den Kader rücken. Seit vielen Jahren sind immer wieder in allen Jahrgängen des DEB Spielerinnen und Spieler zu finden, die ihre Ausbildung in der Eishalle am Seilersee genossen haben. Das ist letztlich aber nicht nur für die Athleten, sondern auch für die Trainer eine großartige Auszeichnung für ihre hervorragende Arbeit. „Die Nominierungen zeigen, dass wir auch als vermeintlich kleinerer Club eine ausgezeichnete Ausbildung machen, eine sehr gute Struktur haben und die Spieler und Spielerinnen individuell auf ein hohes nationales Niveau bringen können“, so Nachwuchstrainer Sebastian Jones. 


Brammen und Gottfried vor Debüt im U18 DEB-Dress

Auf Vorschlag von U18 Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch wurde Sara Brammen als eine von zwei Torhüterinnen zum 4-Nationen-Turnier nach Radentheim (Österreich) eingeladen. Nachdem Sara im Oktober 2020 zuletzt am DEB Goalie-Camp der Frauen teilnahm, werden dies ihre ersten Spiele auf der internationalen Bühne der U18-Frauen sein. Lillianne Gottfried wird nach ihrem letzten Einsatz bei der U16 Frauen-Nationalmannschaft nun das erste mal ihr Können bei der U18 unter Beweis stellen dürfen.

Spielplan: 

DatumUhrzeitGegner
12.11.2119.30 UhrÖsterreich
13.11.2115.00 UhrTschechien
14.11.2110.00 UhrNorwegen

Steinhoff muss Länderspielnominierung absagen

Eigentlich hatte U17-Bundestrainer Philip Kipp Young Rooster Cedric Steinhoff fest für die beiden anstehenden Länderspiele in Vaujany gegen Gastgeber Frankreich eingeplant, doch aufgrund einer Verletzung musste unser U17-sVerteidiger die Teilnahme an dem Lehrgang leider absagen.

Spielplan:

Datum Uhrzeit Gegner
11.11.2119.00 Uhr Frankreich 
12.11.2115.00 Uhr Schweiz
13.11.2113.00 Uhr Sowakei 

Krebietke in U18 Kader berufen

U20-Verteidiger Aaron Krebietke, der aktuell auch schon Praxiserfahrungen bei Vertragspartner Herne sammelt, wurde von U18-Bundestrainer Alexander Dück für das 4-Nationen-Turnier in Piestany (Slowakei) nominiert. In drei Spielen trifft die DEB-Auswahl dabei auf Weißrussland, Gastgeber Solwakei sowie Dänemark. Für den gebürtigen Herner wird es die nächste Stufe auf der DEB-Leiter sein. Bereits in der Saison 2019/20 trug Krebietke die Nationalfarben, nach verletzungsbedingter Pause im vergangenen Jahr werden dies nun seine ersten Spiele im U18-Bereich sein. 

Spielplan:

Datum Uhrzeit Gegner 
11.11.2118.30 Uhr Weißrussland
12.11.2119.00 Uhr Slowakei
13.11.2110.45 Uhr Dänemark 

Turnierseite

U15 misst sich in Göteborg

Göteborg. Nachdem die U13 in den vergangenen Jahren bereits zwei Mal an schwedischen Turnieren teilnahm, steht jetzt das internationale Debüt für unsere U15 auf dem Plan. Vom 5.-7.November 2021 nehmen die Junghähne unter der Leitung von Trainer Collin Danielmeier am GIF U15 Cup in Göteborg teil.

Insgesamt 48 Mannschaften treten aufgeteilt in sechs Gruppen á acht Teams gegeneinander an, gespielt wird 2 x 15 Minuten. Unsere Young Roosters treffen in ihrer Gruppe auf die schwedischen Teams IF Björklöven Gul, Kungälv Hockey und Sollentuna HC sowie über Kreuz auf Almtuna IS, Hanhals IF, IF Björklöven Grön und Tingsryd AIF. Die Young Roosters sind die einzige Mannschaft aus Deutschland, doch neben den schwedischen Mannschaften komplettieren Teams aus Norwegen und Dänemark das international besetzte Teilnehmerfeld.

Nach einer komplikationslosen und entspannten Anreise mit dem Flugzeug freut sich Danielsmeier nun auf das anstehende Turnier: „Uns erwartet hier ein sehr großes Turnier mit vielen Mannschaften auf hohem Niveau. Ich bin sehr gespannt darauf zu sehen, wir die anderen Teams vor allem auch in der Breite aufgestellt sind. Und dann wollen wir natürlich schauen wie wir im Vergleich dazu sind. Völlig unabhängig von den Ergebnissen, sondern einfach schauen wie wir ausbilden und wie gut unsere Spieler im Einzelvergleich sind. Es wird definitiv ein schöner Gradmesser.“

Stream

Ticker

Spielberichte vom Wochenende

U15 unterliegt Jungadlern erneut

Iserlohn. Nach der deutlichen Niederlage gegen die Jungadler am ersten Oktoberwochenende hatte die U15 am Sonntagmittag die Chance auf Wiedergutmachung. Mit leicht verjüngtem Team reisten die Gäste aus Mannheim an, doch das sollte dem durchweg spannenden Spielverlauf nichts abtun. 

Das Spiel startete für unsere Young Roosters, die bereits in der zweiten Minute unglücklich in Rückstand gerieten, denkbar schlecht. Beflügelt von diesem frühen Erfolg erhöhten die Mannheimer in der Folge den Druck. Die Sauerländer setzten zwar mit einigen Kontern Akzente, kamen allerdings nicht so recht in Tritt und ließen ihre hochwertigen Chancen zunächst noch unverwertet. Doch in der 16.Spielminute brachte der 1:1-Ausgleich den nötigen Aufschwung, um besser ins Spiel zu finden.

Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich die Iserlohner Mannschaft dann in wesentlich besserer Form, das Spiel war über weite Strecken sehr ausgeglichen und beide Mannschaften hatten die Möglichkeit in Führung zu gehen. Diesmal waren es die Roosters, die zuerst Jubeln konnten und so ging es mit einer 2:1-Führung in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt hatten die Gastgeber „mehrfach die Möglichkeit das Ergebnis in die Höhe zu schrauben“, so Trainer Sebastain Jones, ließen ihre Chancen aber ungenutzt und „das hat sich dann am Ende gerächt.“ Gut zehn Minuten vor dem Ende dann der Bruch: Erst rettete zwei Mal das Gestänge, dann überstand man mit großem Kampf erneut eine Unterzahl bevor es sechs Sekunden nach Ablauf dann letztlich doch zum Ausgleich kam. Eine Auszeit danach wussten die Jungadler konsequenter zu nutzen und erzielten so kurz vor dem Ende den Siegtreffer.

Die Statistik zum Spiel


U20 punktet gegen Schwenningen

Iserlohn. Nach vier Niederlagen in Folge gewannen die Young Roosters in der DNL U20 Division 2 ihr einziges Spiel am Wochenende gegen den Schwenninger ERC in der Verlängerung. Das Team von Trainer Artur Grass rangiert als Fünfter mit sieben Zähler Rückstand auf den Vierten Rosenheim, die überraschend gegen Dresden gewannen. Am kommenden Wochenende geht es zum Schlusslicht nach Füssen.

Es roch schon fast schon nach einem Penaltyschießen als Jelle Julien knapp zwei Minuten vor Ende der Verlängerung das Siegtor erzielte, dass dem IEC den wichtigen Extrapunkt in einer engen Partie sicherte. Der Jubel kannte daher keine Grenzen, das gesamte Team stürzte sich auf den Torschützen.  „Die Jungs haben sich gefreut, als wenn sie die Meisterschaft gewonnen haben“, spürte man auch den Stolz, der bei Artur Grass’ Stimme mitschwang. Die ganze Woche hatte sich der Coach mit der Mannschaft intensiv auf den Gegner vorbereitet. „Wir haben viel über das System von Schwenningen gesprochen. Es war ein verdammt hartes Stück Arbeit.“ Dabei musste Grass unter der Woche einen Rückschlag in den personellen Planungen verdauen. Corvin Rosenthal hatte nach seiner überstandenen Sprunggelenksverletzung wieder voll mittrainiert und war daher wieder als Center fest eingeplant. „Am Donnerstag sagte er mir dann, dass er sich an der Hand eine Schnittverletzung zugezogen hatte, die genäht werden musste.“ In der Abwehr konnte er dank des Entgegenkommens von Kooperationspartner Herne auf Nils Elten zurückgreifen, sodass zumindest drei komplette Verteidigungsreihen zur Verfügung standen.

Das Duell gegen Schwenningen war eines auf Augenhöhe. „Es war ein echt gutes U20-Spiel. Das sagte mir auch Schwenningens Trainer Wayne Hynes“, berichtete Grass. Dass das erste Drittel noch torlos blieb, stellte für den IEC-Coach das einzige Manko dar. „Es ging mal wieder über die Chancenverwertung. Wir hatten vier, fünf Großchancen.“ Zweimal konnten die Young Roosters einen Rückstand ausgleichen, ehe sie im Schlussdrittel erstmals in Führung gingen. Der SERC glich aber noch aus, sodass es in die Overtime ging. „Die Kleinigkeiten waren entscheidend. Die taktische Disziplin der Jungs war klasse. Sie haben ein ganzes starkes Unterzahlspiel gezeigt“, unterstrich Grass. Der Sieg nach zuletzt vier Niederlagen sorgte bei Spielern wie Trainer gleichermaßen für Erleichterung. „Wir fahren nun mit einem guten Gefühl nach Füssen. Dort ist es Pflicht, dass wir die Punkte mitnehmen. Das war meine direkte Ansage nach dem Spiel in der Kabine“, wollte Artur Grass aber auch keine allzu große Euphorie aufkommen lassen.

Die Statistik zum Spiel

Spielberichte vom Wochenende

U13 muss sich Frankfurt geschlagen geben

Am Wochenende trafen unsere U13-Spieler der Iserelohn Young Roosters in zwei Partien auf heimischem Eis auf die Löwen aus Frankfurt, konnten aber trotz engagiertem Auftritt keine Punkte am Seilersee behalten. 

„Bis zum 0:2 in der 10.Spielminute haben wir gut mitgesielt“, so Trainer Sebastian Jones. „Doch dann hat uns etwas die mentale Frische gefehlt“, denn der ältere Jahrgang des Teams stand keine 24 Stunden zuvor mit der U15b in Herne auf dem Eis. „Das soll keine Ausrede sein, aber die erste Reihe von Frankfurt hat das zu nutzen gewusst und uns im eigenen Drittel teilweise schwindelig gespielt.“ Auch wenn Janis Kask (1:4) und Kingston Danielsmeier (2:7) für ihre Farben treffen konnten, sprach das Endergebnis von 2:12 eine deutliche Sprache. Für Jones „am Ende etwas zu hoch.“

Im zweiten Aufeinandertreffen am Sonntagmorgen konnten die Young Roosters das Spiel von Beginn an viel ausgeglichener gestalten. „Wir waren von Anfang an präsenter, haben uns Torchancen erarbeitet, sind viel gelaufen und haben gut gearbeitet“, zeigte sich der U13 Coach zufrieden. Doch trotz der vielen Chancen wollte die Scheibe an diesem Tag einfach nicht den Weg ins Frankfurter Gehäuse finden. 0:5 hieß es am Ende. „Ein verdienter Sieg für Frankfurt. Trotzdem haben unsere Jungs die richtigen Schlüsse aus dem ersten Spiel gezogen“, analysierte Jones nach der Partie.

Die Statistiken zu den Spielen


U15b punktet in Herne

Die U15b konnte sich am Freitagabend in Herne über einen 6:2-Sieg gegen den HEV freuen. „Das Ergebnis hätte noch höher für uns ausfallen können“, fand Trainer Sebastian Jones. Denn Chancen waren mehr als genug vorhanden. In der U15b spielen neben dem 2008er Jahrgang der U15 auch der 2009er Jahrgang der U13, der auf diesem Niveau anfangen soll Wettkampferfahrung zu sammeln. Einen schnellen 0:2-Rückstand haben sich die Sauerländer nicht anmerken lassen und sich in der Folge als spielerisch klar bessere Mannschaft abgesetzt. „Wir müssen unsere Chancen einfach noch besser verwerten“, waren die einzigen kritischen Worte, die Jones nach einem guten Auftritt seiner Schützlinge an diesem Abend finden konnte. 

Die Statistik zum Spiel


U17 mit starker Leistung gegen Köln

Die U17-Mannschaft der Iserlohn Young Roosters traf am Wochenende mit ersatzgeschwächtem Kader in zwei Spielen auf die Junghaie aus Köln. Trainer Sebastian Jones konnte dabei wegen krankheitsbedingten Absagen sowie der Abwesenheit von Nikita Müller und Noah Hahn, die bei der U16-Nationalmannschaft waren, auf lediglich 14 Feldspieler zurückgreifen.

Trotzdem war es am Samstag auf heimischem Eis von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe. „Unsere bis dato beste Saisonleistung“, lobte Jones. Auch wenn die Iserlohner 3:1-Führung, durch Tore von Dolinekno (6.Spielminute), Hasfelder (29.Spielminute) und Geiger (33.Spielminute), im Schlussabschnitt durch die Gäste aus Köln noch ausgeglichen wurde, so entschieden die Sauerländer diese spielerisch hochwertige Partie im Penaltyschießen verdient für sich. Sara Brammen hielt, während Tobin Brandt verwandelte. „Den Extrapunkt haben wir verdient“, so Sebastian Jones. 

Keine 24 Stunden später stand die zweite Partie, diesmal am Rhein, auf dem Plan. Der Beginn der Partie gestaltete sich analog zum Spiel am Vortag, mit dem Unterschied, dass Köln in Führung ging und in der Folge den Druck auf die Iserlohner erhöhte. Diese aber hielten gut dagegen und nutzen einen Konter durch Arthur Zaytsev kurz vor der zweiten Pause zum 1:1-Ausgleich. „Wir haben dann kräftemäßig einfach etwas nachgelassen und Köln war um Nuancen cleverer“, analysierte Jones. Trotz einiger Chancen konnte Iserlohn die beiden Gegentreffer nicht mehr ausgleichen und unterlag somit am Ende mit 1:3. „Spielerisch und kämpferisch unsere beste Leistung“, zeigte sich der Iserlohner Trainer zufrieden. „Wir haben Punkte gegen einen starken Gegner geholt, die wir vorher so nicht auf dem Schirm hatten.“

Die Statistiken zum Spiel


U20 holt einen Punkt in Bayern

(Thomas Schaefer) Mit nur einem Punkt im Gepäck kehrten die Young Roosters von Ihrem zweiten Bayerntrip in der DNL U20 Divison 2 zurück. In der Tabelle fiel der IEC damit auf Rang fünf zurück. Trainer Artur Grass zog daher eine enttäuschende Bilanz, auch wenn die Umstände alles andere als optimal waren.

„Mir fehlen etwas die Worte“, wirkten auf der Rückfahrt am Sonntagnachmittag die beiden Niederlagen gegen den SB Rosenheim und den EC Bad Tölz noch nach. Insbesondere das Spiel beim SBR am Samstag ärgerte ihn. „Das herumgeholze von Rosenheim hat uns aus dem Konzept gebracht. Wir wussten, dass sie undiszipliniert spielen“, ärgerte sich Grass über das rustikale Auftreten der Mannschaft von Ex-Bundesliga- und DEL-Spieler Rick Boehm. Auf die Palme brachten ihn letztlich die Schiedsrichterleistungen. „So etwas habe ich weder als Spieler noch als Trainer erlebt. Beim Bully wurde ohne Ansage der Puck eingeworfen, Checks gegen den Kopf und Nacken blieben ungeahndet. Nach einem Torjubel gab es einen Stockstich und Ellenbogencheck.“ Was zur Folge hatte, dass Kapitän David Kirchhoff mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus musste und vorerst ausfällt. Das brachte bei Grass das Faß zum überlaufen. Der ansonsten ruhige und sachliche Coach machte seinen Unmut gegenüber den Schiedsrichtern laut und deutlich klar. Leider konnten die Young Roosters ihre spielerische Überlegenheit nicht ausnutzen. Nach einem guten Start und einer 2:0-Führung brachten die Ereignisse im Mittelabschnitt die Sauerländer aus dem Rhythmus. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie sich nicht provozieren lassen sollen“, so Grass. Im Schlussabschnitt gab es dann nochmal bei einer Fünf gegen drei-Powerplay die Chance für einen Drei-Punkte-Sieg. „Das Penaltyschießen ist ein Duell der Einzelspieler, dass Rosenheim für sich entschieden hat“, ärgerte es Grass umso mehr, dass am Ende nur ein Zähler heraussprang.

Nach einem langen Eishockeyabend machte sich dann um halb zwölf nachts der IEC-Tross auf dem Weg nach Bad Tölz und checkte um ein Uhr im Hotel ein. Zehn Stunden blieben also noch für etwas Schlaf und eine kurze Videovorbereitung. Neben den drei Dauerausfällen Rosenthal, Konze und Becker fehlte auch Kirchhoff, dazu verletzte sich auch noch Kronhardt im Spiel gegen den ECT. „Trotzdem haben wir den Gegner gut im Griff gehabt. Wir haben eben die Tore nicht gemacht. Wir machen aus sechs Chancen kein Tor, Tölz aus einer Chance ein Tor.“, lässt Artur Grass keine Ausreden gelten. „Trotz des Spielplans muss man sich belohnen. Der Punkt am Wochenende ist nicht das was wir uns vorgenommen haben“, so das nüchterne Fazit des Trainers. Am kommenden Wochenende steht mit dem Heimspiel gegen Schwenningen (Samstag, 19:30 Uhr Eissporthalle) nur eine Partie auf dem Programm. Artur Grass hofft, dass von den Verletzten einige zurückkommen und man gegen den Tabellendritten Punkte einfahren kann.

Die Statistiken zu den Spielen

Spielberichte vom letzten Wochenende

U13 SG mit Niederlage auf heimischem Eis

(bs) Dortmund. Ein verschlafenes 1.Drittel am Feiertag beschert der Spielgemeinschaft Dortmund Iserlohn eine deutliche 4:10-Niederlage.

Nach der unglücklichen Niederlage in Ratingen am Wochenende zuvor, wollte es die U13 mit aufgestocktem Personal gegen die U13B der Kölner Junghaie besser machen. Jedoch erzielten die Kölner eine schnelle Führung, die man postwendend zwar zum 1:1 ausgleichen konnte, in der zweiten Hälfte des ersten Drittels aber komplett den Faden verlor und schon nach den ersten 20 Minuten mit 1:6 zurück lag. 

Trainer Joans Eberl, der Alena Hahn vertrat, baute seine Schützlinge in der Kabine wieder auf. Das Team kam verwandelt aus der Kabine und auch zwei weitere Gegentore zum zwischenzeitlichen 1:8 brachten das Team nicht aus dem Konzept. Wie aber bereits gegen Ratingen, wollte die Hartgummischeibe einfach nicht ins Tor. Pfosten, Torwart oder einfach knapp vorbei, war die Ausbeute aus den zahlreichen Angriffen. Die Bemühungen wurden letztlich aber dennoch belohnt und man konnte auf 2:8 verkürzen. Nach erneutem Gegentreffer setzte die Spielgemeinschaft im zweiten Drittel den Schlusspunkt zum 3:9.

Im Schlussabschnitt dauerte es bis zur 54. Minuten als der Puck den erneuten Weg ins Kölner Gehäuse fand.  Der Tatsache bewusst, dass heute ein Sieg nicht mehr greifbar war, wollte man sich aber dennoch nicht aufgeben. Den Schlusspunkt zum 4:10 Endstand  markierte Köln kurz vor Ende der Partie per Alleingang.

Aufstellung SG DO/IS: 

Tor: Peter, Ludemann

Verteidigung: Scholz, Zeb, Späing, Schaefer, Schwab, Urmersbach

Sturm: Baltes, Lang, Schaefer, Paul, Demtschenko, Weidner, Ridane, Neumann, Kemper, Mühlbeier, Graß, Baumann, Hamel

Hier geht es zum Spielbericht


U15 müssen sich starken Jungadlern geschlagen geben 

Iserlohn. Die U15-Mannschaft der Iserlohn Young Roosters musste sich am vergangenen Freitag den Jungadler Mannheim, der wohl stärksten Mannschaft der Liga, mit 2:9 geschlagen geben. 

„Es war über 40 Minuten ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe“, so Trainer Sebastian Jones nach der Partie, „doch 40 Minuten reichen gegen eine Top-Mannschaft wie Mannheim nicht aus.“

Schon nach dem ersten Drittel stand es 0:2 aus Sicht der Young Roosters, was laut Jones „viel zu hoch und keinesfalls dem Spielverlauf entsprechend“ war, denn die Gastgeber boten den favorisierten Mannheimern Parole. Und auch im Mittelabschnitt blieben die Jungs bissig, erarbeiteten sich gute Chancen und waren dran, den Anschlusstreffer zu erzielen, doch es sollte nicht sein. Und so gingen die Jungadler mit einer drei Tore Führung in das letzte Drittel. „Eigentlich war zu dem Zeitpunkt noch alles offen, doch nach ein paar schnellen Gegentoren sind wir dann eingebrochen“, sagt Jones. Und in der Folge war das standhafte Spiel der Sauerländer wie weggewischt, es kamen keine vernünftigen Aufbaupässe mehr zu Stande, Scheiben wurden aufgegeben und so konnten die Topjungs aus Mannheim das Ergebnis letztlich in die Höhe schrauben.

„Wir müssen lernen, mit Rückschlägen umzugehen, den Kopf im Spiel zu behalten. Wir haben ein tolles, ein wirklich tolles Spiel nach 40 Minuten aus der Hand gegeben“, resümiert Jones nach der Partie. 

Am kommenden Wochenende geht es für die Mannschaft um Sebastian Jones dann nach Düsseldorf, wo man seinen Weg aus der Ergebniskrise finden will. 

Statistik


U17 mit zwei Partien gegen Düsseldorfer EG

Iserlohn. Die U17-Mannschaft der Iserlohn Young Roosters empfing am vergangenen Wochenende in zwei Spielen auf heimischem Eis die Düsseldorfer EG. Beide Spiele konnten dabei die Gäste für sich entscheiden. Und obwohl sich die Ergebnisse (1:5 und 1:6) sehr deutlich lesen lassen, so waren sich beide Trainer nach den Spielen einig: „So deutlich war der Unterschied der Mannschaften nicht, es waren zu viele individuelle Fehler, die das Ergebnis zustande kommen ließen.“

Die Mannschaft um Trainer Sebastian Jones hatte am Samstag den denkbar schlechtesten Start in die Partie: Direkt im ersten Wechsel nutze die DEG einen Fehlpass zum ersten Treffer der Partie. Wie geschockt von dem Gegentreffer fanden die Iserlohner auch in der Folge nicht ins Spiel. „Das war kein gutes Drittel von uns, wir haben nur zugeschaut“, so Jones. Und so dauerte es nicht lange, bis ein Düsseldorfer frei im Slot zum 2:0 einnetzen konnte. „Wir haben uns in der Drittelpause viel für die verbleibenden 40 Minuten vorgenommen“, doch es sollte nicht sein. Wie eine Kopie des ersten Abschnitts, war es wieder der erste Wechsel und ein Fehlpass in den eigenen Reihen, der die Sauerländer auf drei Tore zurückfallen lies. Ab der 30.Spieminute gelang es den Gastgebern dann, besser ins Spiel zu finden, sich selber Tormöglichkeiten zu erarbeiten und auf den Anschlusstreffer hinzuarbeiten. Doch immer wieder waren es Kleinigkeiten, die die Gäste zum Ausbau ihrer Führung einluden. „Die Gegentore waren nicht von Düsseldorf herausgespielt, wir haben sie dazu eingeladen, es waren unserer eigenen Fehler“, analysierte Jones nach der Partie. Zumindest der Ehrentreffer gelang Max Honselmann noch, doch auch der konnte am 1:5 Endstand nichts mehr ändern. 

Statistik

Vor dem Spiel am Sonntag hat sich die Mannschaft um Sebastian Jones die Gegentore vom Vortag nochmal angesehen, sodass auch die Spieler verinnerlichen konnten, dass es an ihrem eigenen Spiel lag, dass die DEG punkten konnte und nicht an der vermeintlichen Übermacht der Gegner. 

Und es schien zu fruchten. Die U17 Jungs gaben Gas, sie waren von Anfang an gut in der Partie, haben gut gearbeitet, sodass das erste Drittel mit Chancen auf beiden Seiten ausgeglichen gestaltet werden konnte. Der erste Gegentreffer zu Beginn des Mittelabschnitts brachte dann aber die Wende. „Bis zum Gegentor waren wir absolut gleichwertig“, sagt Jones. „Nach dem Treffer sind wir dann aber ins Schwimmen gekommen und haben nachgelassen.“ Trotz guter Torchancen wollte der Puck einfach nicht den Weg ins gegnerische Gehäuse finden. „Uns hat das Erfolgserlebnis gefehlt.“ Den Ehrentreffer für seine Farben und damit auch den 1:6-Schlusspunkt erzielte wie auch schon am Vortag Max Honselmann im Überzahlspiel, gut zwei Minuten vor Ende der Partie. 

„Es waren die Kleinigkeiten, die individuellen Fehler, die uns an diesem Wochenende die Punkte gekostet haben. Wir müssen lernen, über 60 Minuten hinweg konstant zu spielen und immer bei 100% zu sein. Das Niveau in der Liga ist für solche Fehler zu hoch. Erfolgserlebnisse müssen wir uns über harte Arbeit erarbeiten“, analysiert Jones nach Ende des Spiels. 

Statstik 


Artur Grass mit der U20 nicht zufrieden

Zwei knappe Niederlagen beim EC Bad Tölz

(Schaefer) Bad Tölz/Iserlohn. Nach vier Siegen in Folge mussten sich die Young Roosters in der DNL U20 Division 2 dem EC Bad Tölz knapp geschlagen geben. Im Samstagspiel konnte Trainer Artur Grass gerade einmal auf drei Reihen zurückgreifen, da Marlon Polter und Aaron Krebietke gesperrt waren.

Die Leistungsträger wirkten am Sonntag zwar wieder mit, aber im ersten Spiel verletzte sich Carl Konze. Und dass die Mannschaft wegen Staus bei der Anreise erst eine Stunde vor Anpfiff an der Tölzer Eissporthalle ankam, war auch nicht gerade förderlich. „Wir hatten nur 20 Minuten zum Umziehen, das Warm-up fand auf dem Eis statt“, berichtete Grass. Sowohl das Samstag- als auch das Sonntagspiel stufte der Coach als „nicht gut“ ein.

Der Trainer sieht einen Mangel an Effizienz. Der Start in Spiel eins geriet den Umständen entsprechend noch recht ordentlich, bis zur 31. Minute hielten die Sauerländer die Partie offen. „Tölz agierte passiv und lauerte auf Konter, uns fehlten Leidenschaft und Emotionen“, so Grass. Das 0:1 entsprang einem Defensivfehler, beim 0:2 in Unterzahl hatte Goalie Wieber das Tor verschoben, da aber Gissibl schon geschossen hatte, zählte der Treffer nach Beratung der Schiedsrichter. Auf der anderen Seite machte die Tölzer Torhüterin Sofie Disl den Young Roosters das Leben schwer. Und es fehlte bei einem Lattentreffer auch das Schussglück.

Ohne Konze, dafür aber mit Polter und Krebietke ging es in die zweite Partie, in die die Young Roosters deutlich besser hineinfanden als zuvor. Weil die durchaus vorhandenen Torchancen aber nicht genutzt wurden, geriet man auch hier in Rückstand. „Es lag wieder an der Effizienz, die müssen wir konstant bringen“, forderte Artur Grass. Ebenso haderte er mit der Strafzeitenverteilung. Die Schiedsrichter ließen aus seiner Sicht besonders die Stockfouls der Tölzer ungeahndet. Mit dem späten 1:3 (58.) ging dann auch Spiel zwei verloren, die Herausnahme von Budas brachte nichts mehr ein.

Am Wochenende geht es erneut nach Bayern, in Rosenheim und wieder in Bad Tölz steht der IEC unter Zugzwang. „Wir wollen besser vorbereitet sein. Wir können uns kein Null-Punkte-Wochenende erlauben, da wir sonst den Anschluss zu den oberen Rängen in der Tabelle verlieren“, blickt Grass voraus.

Statistik