Spielberichte vom Wochenende

U20 holt fünf Punkte / Enge Tabellenkonstellation sorgt für Spannung

Iserlohn (Thomas Schaefer). Big Points für die U20 der Young Roosters in der DNL Division 2! In zwei starken Auftritten gegen den Spitzenreiter EC Bad Tölz fuhr der IEC zwei wichtige Siege im Kampf um die Relegationsplätze in die DNL 1 ein. Dem Sieg in der Verlängerung am Samstagabend folgte ein deutlicher Erfolg am Sonntag. Einzig die verletzungsbedingten Ausfälle von Leon Kotke am Samstag und der Pucktreffer am Kopf beim Physiotherapeuten am Sonntag trübten etwas die Gesamtbilanz. „Im Namen des Teams wünsche ich den Beiden gute Besserung“, so Artur Grass.

Die Young Roosters verkürzten insgesamt den Abstand zum Tabellenführer auf vier Zähler. Da aber auch die anderen direkten Konkurrenten punkteten, bleibt es in der Liga eng. Zum Fünften Rosenheim beträgt der Abstand nur drei Punkte.

Angesichts der beiden Erfolge herrschte natürlich eine Top-Stimmung am Sonntagnachmittag der Kabine. „Ich bin stolz auf die Mannschaft“, freute sich Artur Grass über die Leistung seiner Schützlinge. Vor dem Hintergrund der drei bisherigen Niederlagen (1:2, 1:3, 2:4) verlor der bayerische Traditionsklub nun für die Sauerländer den Nimbus eines Angstgegners. „Vor dem Spiel merkte ich, dass die Mannschaft sehr angespannt war. Die drei Niederlagen waren in den Köpfen“, sah sich der Trainer mehr als beruhigender Faktor gefordert. Dazu gehörte auch die richtige Taktik. „Im Nachwuchs sind die Spieler voller Energie. Da gibt es nur ein Gaspedal, das geht nach vorne.“

Taktisch hatte Grass zwei Asse im Ärmel. Neben der aggressiven offensiven Ausrichtung sollte sich die passive defensive Variante als die erfolgsbringende erweisen. „Wir haben beides trainiert. Ich habe es zunächst den Jungs überlassen, sich auf die jeweilige Situation einzustellen.“

In der ersten Partie taten sich die Young Roosters damit zunächst schwer. Im Auftaktdrittel war Bad Tölz besser und führte nicht unverdient. Der Mittelabschnitt gehörte dann dem IEC. Nach dem frühen Ausgleich durch Julien besaßen die Gastgeber reichlich Chancen um in Führung zu gehen. Zwei Powerplays und ein Break von Jelle Julien blieben jedoch ohne Ertrag. Im Schlussdrittel drängten dagegen die Gäste auf die Entscheidung. Eine gute Defensive und einem an beiden Tagen starken Sebastian Wieber zwischen den Pfosten verhinderten dies jedoch. Zum Ende der regulären Spielzeit versuchte Bad Tölz dann über die Härte den IEC zu schwächen. Zunächst wurde Wladislav Kronhardt ungeahndet gegen die Bande gecheckt, dann erhielt Leon Kotke einen folgenreichen Kniecheck von Kögl. Für Kotke war die Partie beendet, er musste mit einer Innenbandverletzung ins Krankenhaus. Der Tölzer erhielt eine Spieldauerstrafe. Aus dem fünfminütigen Powerplay konnte der IEC erneut kein Kapital schlagen. Weil man aber in der Verlängerung das bessere Team war, sorgte Marlon Polter für den umjubelten Siegtreffer.

So ging es mit einem guten Gefühl in das zweite Spiel am Sonntag. „Für die Köpfe war der Sieg wichtig“, so Artur Grass. Die defensive Ausrichtung sollte zum neuerlichen Erfolg führen. Im ersten Abschnitt fehlte es noch an den Treffern. Mit dem Blitzstart im zweiten Drittel gaben die Young Roosters der Partie eine Richtung vor. Danach gab’s reichlich Chancen für eine Vorentscheidung. 

„Klar hätten wir den Sack zumachen müssen. Ich habe der Mannschaft gesagt, wenn wir gewinnen wollen, dürfen wir aber nicht zweifeln“, so Grass. Mit der nötigen Systemtreue, der Geduld und der Konsequenz im Abschluss deklassierten sie mit vier Treffern am Ende den Spitzenreiter. „Das hat mich alles mit Stolz erfüllt“, freute sich Artur Grass über den couragierten Auftritt seines Teams.

An den kommenden beiden Wochenenden geht es in einer „Best of three“-Serie gegen den ESC Dresden, der als Vierter mit drei Spielen Rückstand aktuell den besten Punktequotienten aufweist. Zunächst empfängt der IEC die Sachsen am kommenden Wochenende in der Eissporthalle, eine Woche später steht an der Elbe das einzige Rückspiel in der heißen Phase der Saison an. „Jetzt wird es interessant“, hofft Artur Grass auf einen erfolgreichen Ausgang der „Play-off-Phase“.

Die Statistiken zum Spiel


Für die U17 standen an diesem Wochenende eigentlich die ersten beiden Spiele der Qualifikationsrunde gegen die Eisbären Juniors aus Berlin auf dem Plan. Jedoch mussten diese Coronabedingt verschoben werden. Damit steigt die Mannschaft um Trainer Sebastian Jones erst am kommenden Wochenende in den Spielbetrieb mit zwei Spielen gegen Wolfsburg ein.

Die U17B konnte sich gegen den erstplatzierten Neusser EV erneut leider nicht durchsetzen. Das Spiel begann mit einer klaren Überlegenheit des Neusser EV. Unsere Iserlohner brauchten etwas Anlaufzeit bevor sie ihre Leistung steigern und im zweiten Drittel mit drei Toren etwas am Ergebnis arbeiten konnten. Letztlich waren die Neusser aber effektiver und so hieß es am Ende 3:9 aus Sicht der Young Roosters. 

Die Statistiken zum Spiel


Auch die beiden U15-Mannschaften musste am Samstag zwei Niederlagen einstecken. Nach einer 6:0-Führung der Kölner Haie nach 40 gespielten Minuten kamen die U15A im Schlussabschnitt zumindest noch auf zwei Zähler zum 2:6-Endstand. 
Für die U15B sah es leider auch nicht besser aus. Die Krefelder haben über 60 Minuten hinweg das Spiel dominiert und gingen so mit einem deutlichen 1:9 als Sieger vom Eis. 

Die Statistiken zum Spiel


Die U13B der Young Roosters hatte im Spiel gegen die roten Teufel Bad Nauheim leider keine Chance. Die Sauerländer konnten dem stetigen hohen Druck der Gegner nicht standhalten und so endete das Spiel mit 2:17. 

Die Statistiken zum Spiel


Die U11B der Young Roosters war am Sonntag bei den Haien in Köln zu Gast.
Die Young Roosters wirkten von Beginn etwas „müde“, was nicht für das Trainer-Duo Marc Polter und Daniel Tomes galt.
Lag es an den Spielen von manchen am Vortag oder eher an der Tatsache, dass der Spielbeginn erst um 17:30 Uhr gewesen ist.
Beide Mannschaften hatten Chancen um Chancen und das Hinspiel war sehr ausgeglichen. Dank der guten Torhüterleistung beider Mannschaften war das Spiel bis zur der letzten Minute sehr offen. Die Gastgeber nutzten 38 Sekunden von Spielende eine Chance und gewannen das Hinspiel sehr knapp.
Das direkte Rückspiel setzte nahtlos am Hinspiel an. Nur gelang es den Young Roosters diesmal nicht ihre guten Chancen in Tore zu verwandeln.
Am Ende ging die „Puste“ aus und die Gastgeber gewannen das Rückspiel diesmal sehr deutlich.

Tor: Ben Mickert, Ben Schwennecker
Feld: Finn Fajardo, Erik Heinigk, Jan Ole Heinigk, Klaas Heinigk, Ben Keller, Elias Knels, Levi Naujokat, Jan Philipps, Jonas Schäfer, Leon Tomes, Constantin Voigt

Spielberichte vom Wochenende

U20 mit weg gegen SC Riessersee / Trainer Grass rechtzeitig aus Quarantäne zurück

Iserlohn (Thomas Schaefer). Mit einem klaren Sieg gegen den SC Riessersee sind die U20-Young Roosters in die heiße Phase der Hauptrunde der DNL Division 2 gestartet. Trainer Artur Grass konnte zwischenzeitlich die Corona-Quarantäne beenden um die letzte Trainingseinheit zu leiten und stand daher auch am Samstagabend beim Spiel hinter der Bande.

Artur Grass war sichtlich froh, nach einer Woche in Quarantäne wieder seiner Arbeit mit dem Eishockeynachwuchs nachgehen zu dürfen. Vor dem Auftaktmatch in die letzten zehn Partien der DNL2-Hauprunde schärfte er in einer länger als üblichen Videosession die U20-Cracks auf die Tugenden und den Gegner ein. 

Trotzdem brauchten die Young Roosters das erste Drittel als Anlaufzeit. „Es ist immer schwer, nach einer zweieinhalbwöchigen Pause die Routine zu finden, sich auf Laufwege und Prinzipien wieder einzustellen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einem einfachen und unkomplizierten Spiel. Das haben wir im erste Drittel nicht getan“, sagte Grass nach der Partie. Die Ansprache des Coaches („Geht raus und dreht das Spiel“) in der Drittelpause verfehlte ihre Wirkung nicht. Innerhalb von vier Minuten drehten die Young Roosters das Spiel und gingen mit einem Drei-Tore-Vorsprung in den Schlussabschnitt. Die Treffer waren dabei durchaus sehenswert. Marlon Polter war beim Ausgleich für den Rebound zur Stelle, Lennart Esche brachte den IEC per Handgelenkschuss in Führung und beim 5:2 lenkte Daniel Seibel den guten Pass von Aaron Krebietke entscheidend ab.

Im Schlussabschnitt bauten die Young Roosters die Führung weiter aus. Riessersee hielt unter Trainerurgestein Toni Raubal jedoch weiter dagegen und provozierte die ein oder andere Nickeligkeit. „Mir war es wichtig, dass die Jungs ihre Emotionen im Griff behalten. Wir brauchen am nächsten Wochenende den kompletten Kader und können uns keine Sperren erlauben“, hatte Artur Grass schon die Duelle gegen Spitzenreiter Bad Tölz im Blick. „Wir können uns jetzt auf den Gegner fokussieren und mit einer guten Trainingswoche gut drauf vorbereiten.“ In den kommenden fünf Spielen gegen Bad Tölz (2) und Dresden (3x) wird sich entscheiden, ob die Young Roosters das Zeug zu Platz zwei in der Endabrechnung haben.

Die Statistik zum Spiel 


U17 beendet Hauptrunde auf Platz 6 / Terminierung für Qualifikationsrunde steht noch aus

Iserlohn (Thomas Schaefer). Als Tabellensechster schließt das U17-Team der Young Roosters in der Nordgruppe die Hauptrunde der DEB Division 1 ab. Nach der Niederlage bei der Düsseldorfer EG sorgte ein Sieg gegen den Vierten Krefeld EV für einen positiven Abschluss. Dass Krefelds Trainer den IEC am Ende in den Top 4 vermisste, schmeichelte IEC-Coach Sebastian Jones. „Wir haben es aber über die Saison nicht geschafft, unser Potenzial konstant abzurufen.“

Zwei Dinge stachen in beiden Partien heraus. Sowohl bei der DEG als auch gegen Krefeld leisteten sich die Young Roosters jeweils im zweiten Drittel eine zehnminütige Schwächeperiode, die zu entscheidenden Gegentoren führten. Positiv war dagegen der Einsatz vom erst 14-jährigen Tobin Brandt mit vier Punkten (3 Tore, 1 Beihilfe).

Gegen Krefeld legte der IEC im Auftaktdrittel per Doppelschlag innerhalb von 94 Sekunden mit 2:0 vor. „Wir haben sehr gut angefangen und sind mit viel Energie herausgekommen. Das Powerplay war gut, wir haben viele Torchancen kreiert“, zeigte sich Trainer Sebastian Jones zufrieden. Dass Krefeld mit mehr Druck in das zweite Drittel gehen würde, überraschte nicht. Eher schon, dass der IEC nun etwas nachließ und die Gäste zum Ausgleich kamen. „Wir waren in der Rückwärtsbewegung in unserer eigenen Zone zu nachlässig“. Jedoch brachte die erneute Führung die Young Roosters zurück ins Spiel. Brandt sorgte mit dem 4:2 für etwas Ruhe. Dass der KEV ausgerechnet in Unterzahl verkürzen konnte, war dem unkonzentrierten Spielaufbau des IEC geschuldet. Christian Schiling sorgte mit einer energischen Einzelaktion nach einem Scheibengewinn in der eigenen Zone für den „Gamewinner“. „Mich freut es, dass wir es gegen ein Top Vier-Team es geschafft haben, in der offensiven Zone unser Spiel zu machen. Wir haben die Scheibe behauptet und viel Zeit in der gegnerischen Zone verbracht“, strich Jones heraus. Auch wenn es am Ende nochmal knapp wurde, brachte die U17 den Vorsprung über die Zeit.

Tags zuvor konnten die Young Roosters bei der Düsseldorfer EG eine halbe Stunde lang die Partie offen gestalten. Ein Dreierpack in drei Minuten in der angesprochenen Schwächeperiode brachte den IEC auf die Verliererstraße. „Es schwierig zu sagen, woran es liegt. Wir fallen in ein kleines Loch, sind nicht bereit und vergessen, defensiv mitzuspielen“, suchte Jones nach den Gründen. Im Schlussdrittel war trotz einer Verbesserung der Drei-Tore-Rückstand eine zu große Hypothek. „Mit der Scheibe waren wir gut, ohne Scheibe war es nicht gut genug“, fasste Jones die verdiente Niederlage zusammen.

In der noch nicht terminierten Qualifikationsrunde mit den Eisbären Berlin, dem EHC Wolfsburg und ES Weißwasser spielen die Young Roosters den Absteiger in die Division 2 aus. Auch wenn die Runde wieder bei Null beginnt, dürften die Young Roosters damit nichts zu tun haben. „Das Erfolgserlebnis gegen ein Topteam dürfte nochmal einen Schub gegeben haben“, hofft Jones auf einen positiven Effekt.

Die Statistik zum Spiel 


U17 B unterliegt Ratingen und Neuss

Die U17 B musste sich in beiden Spielen am vergangenen Wochenende geschlagen geben. Während sie am Samstag eine deutliche 1:11-Niederlage gegen die Ratinger Ice Aliens einstecken mussten, konnte die Spielgemeinschaft der U17 Young Roosters mit den Eisadlern Dortmund am Samstag bei der 3:5-Niederlage gegen Neuss aber über weite Strecken sehr gut mitspielen.

Die Statistik zum Spiel


U15 gewinnen Duell gegen Krefeld in letzter Minute

Unsere U15 hat sich am Sonntag mit den Krefeld Pinguinen ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Obwohl das Krefelder Team 2:0 in Führung lag, konnten sich unsere Young Roosters im letzten Drittel bis zu einem Gleichstand vorkämpfen und das Spiel in aller letzter Spielminute sogar mit 3.2 für sich entscheiden. 

Die Statistik zum Spiel


U13 mit Unentschieden gegen Krefeld

Unsere U13 hat am Samstag eine anfangs sehr gute Leistung aufs Eis gelegt, konnte diese aber nicht über das gesamte Spiel halten. Mit einer 5:1-Führung nach den ersten 20 Minuten haben unsere Young Roosters einen super Start hingelegt. Die Krefelder Pinguine konnten allerdings gut nachlegen und so ging das Spiel am Ende mit 6:6 Unentschieden aus. 

Die Statistik zum Spiel

Spielberichte vom Wochenende

U15 siegt gleich zwei Mal gegen die Jungadler Mannheim

Für unsere U15 war es ein sehr erfolgreiches Wochenende. Sie konnten in ihren letzten beiden Spielen in diesem Jahr einen Sieg mit nach Hause bringen. Auswärts haben die Young Roosters am Samstag gegen starke Jungadler aus Mannheim durch eine starke Mannschaftsleistung mit 3:2 nach Penaltyschießen gewinnen können. Auch das Spiel am darauffolgenden Tag ging nach geschlossenem Auftritt mit 3:1 an die Sauerländer, die sich mit diesen beiden Siegen in die Weihnachtspause verabschiedeten.

Die Statistik zum Spiel


U17 Nachholspiel in Dresden fällt aus

Das Nachholspiel der U17 Mannschaft musste aufgrund einer Corona-Situation abgesagt werden, ein Nachholtermin steht aktuell noch nicht fest und könnte bis zum Ende der Hauptrunde (9.Januar 2022) auch nicht mehr neu angesetzt werden. In diesem Fall würde dann der Punktequotient in der Tabelle greifen.


U7 mit viel Freude auf dem Eis

Unsere Kleinsten durften dieses Wochenende auch endlich wieder Spielerfahrungen sammeln und für einige Neulinge der U7 Mannschaft war es das erste Spiel überhaupt. Umso schöner, dass sich die junge Truppe in Düsseldorf läuferisch wie spielerisch gut präsentiert hat. Vor allem stand aber der Spaß im Vordergrund und der kam bei zwei tollen Spielen gegen die Düsseldorfer EG nicht zu kurz, wie Trainer Karl Jasik berichtete.


U11 mit starker Leistung gegen Bad Nauheim

Beim letzten Heimspiel unserer U11A vor der Weihnachtspause trafen die Young Roosters auf die „Roten Teufel“ aus Bad Nauheim.

Im Vorfeld zu diesem Spiel spendet der Roosters Fanclub „Iserlohn Blueliners“ den Betrag von 150€ für den Nachwuchsbereich, damit Zuschauer bei den Young Roosters weiterhin möglich sind. Dank diverser Corona Auflagen (Hallenbetreiber oder Gesetzgeber) muss der 2G Nachweis kontrolliert werden, was durch eine externe Sicherheitsfirma nur realisiert werden kann! (Extra Bericht folgt)
Bedingt durch diverse Ausfälle im Team und das somit entgegengebrachte Vertrauen in die nachrückenden Spieler, gab es einige Veränderungen in den Reihen. Diese funktionierten offensichtlich so gut, dass die Young Roosters ohne Gegentore und einem guten Torvorsprung in die erste Pause dieser Partie gingen.
Bad Nauheim kam zwar gestärkt aus der kurzen Auszeit zurück, doch die Iserlohner:innen ließen sich nicht unter Druck setzten und gewannen die Hinrunde souverän.
Trainer Marc Polter lobte seine Mannschaft in der Pause, ermahnte sie aber auch, nicht zu siegessicher zu sein!
In der Rückrunde der Partie kämpften die Bad Nauheimer „Teufel“ hart, doch der Sauerländer-Teamgeist war stärker und die „Junghähne“ entschieden auch dieses Spiel für sich.
Tor: Julius Barsch, Ben Mickert
Feld: Leah Aubin, Pascal Grab, Mika Graß, Matti Ole Hanisch, Erik Heinigk, Jan Ole Heinigk, Klaas Heinigk, Ben Keller, Levi Naujokat, Simon Ritsche, Ben Schaub, Vincent Schnatmann, Constantin Voigt

Foto: J. Heinigk

Spielberichte vom Wochenende

U20 holt drei wichtige Punkte vor Jahreswechsel / Grass: „Ich bin zufrieden“

Rosenheim (Thomas Schaefer). Die U20-Young Roosters kehrten nach zwei intensiven Partien beim SB Rosenheim am Wochenende mit einem Sieg und Niederlage im Gepäck zurück. Mit den drei Punkten aus dem Sonntagspiel holten sie in der DNL Division II wichtige Zähler im Kampf um Platz Zwei und gehen so mit einem guten Gefühl in die Spielpause über den Jahreswechsel hinweg. Auch weil erst mit einer Taktikänderung am Sonntag im Schlussdrittel die Weichen auf Sieg gestellt wurden.

Beide Partien hatten nicht nur beim Team sondern auch bei Trainer Artur Grass Spuren hinterlassen. Und das aus ganz unterschiedlichen Gründen. Grass gestand Rosenheim zwei ganz starke Spiele zu. „Von den 120 Minuten haben sie über 100 Minuten das bessere Eishockey gespielt.“ Trotz der eigentlich physisch und läuferischen Überlegenheit der Gastgeber, schafften die Young Roosters es am Samstag ohne den gesperrten Marlon Polter zu einer 3:1-Führung im Mittelabschnitt. Kurz vor der zweiten Pause traf der SBR zum 2:3 und holte sich den psychologischen Vorteil für das Schlussdrittel. „Das haben wir hergeschenkt. Individuelle Fehler und Puckverluste führten zu zwei Gegentoren. Es ist ärgerlich, ein Spiel in den letzten sieben Minuten zu verlieren“, hatte das Zustandekommen der Niederlage Artur Grass sichtlich mitgenommen. Für das zweite Spiel am Sonntag gab es dann auch eine deutliche Ansage ans Team: „Ich habe gesagt, dass wir verpflichtet sind zu gewinnen, wenn wir um Platz Zwei weiter mitspielen wollen.“ Während der IEC wieder auf Marlon Polter zurückgreifen konnte sich aber Tim Lutz krank abmeldete, hatte sich der SBR noch mit zwei weiteren U17-Spielern verstärkt. „Wir waren nicht spritzig genug. Uns steckten die letzten Wochen mit nur einem Torwart und drei Reihen in den Knochen“, machte Grass klar, dass seine Mannschaft am Limit spielte. Rosenheim legte dagegen nochmal zu und machte auch durch eine starke Physis in typisch bayerischer Eishockeymentalität den Sauerländern das Leben schwer. Dennoch schafften die Young Roosters es, den Spielstand knapp zu halten. Ein 1:2-Rückstand blieb eine machbare Aufgabe. Um diese Chance zu nutzen, sah sich Artur Grass für die letzten zwanzig Minuten jedoch gezwungen, die Taktik zu ändern. „Die Jungs saßen mit hochrotem Kopf in der Kabine. Ich änderte daher unser laufintensives System in eine passive und defensive Variante um. Dazu setzte ich auf Konter. Das haben wir nur einige Male trainiert und ich wusste nicht, ob es klappen würde“, gab der Nachwuchscoach einen tieferen Einblick. Sein Team hatte Verstanden und setzte die Systemänderung sofort um. Schnell fiel der Ausgleich, den sich Artur Grass in der Entstehung genau so vorgestellt hatte. Und weil auch das Powerplay mehr in die Breite gezogen wurde und dies zum Erfolg führte, lag der IEC elf Minuten vor Ende nun vorn. „In den letzten Minuten ging es nur noch ums Schüsse blocken und die Scheibe einfach heraus zu spielen“, berichtet Grass von einem Kampf auf beiden Seiten. Als Rosenheim dann den Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm, räumte Marlon Polter alle Zweifel an dem am Ende umjubelten Sieg weg. Die Taktikänderung des Trainers hatte zum gewünschten Erfolg geführt. „Ich bin zufrieden“, zog Artur Grass daher auch ein positives Fazit. In der laufenden Woche wird noch trainiert, ehe mit Beginn der Ferien eine Woche trainingsfrei ist.

Die Statistik zum Spiel


U17 kann Überzahl nicht nutzen

Iserlohn (Thomas Schaefer). Eine unnötige Niederlage gegen die Young Grizzlys Wolfsburg kassierte das U17-Team der Young Roosters in der DEB Division 1. In einer hitzig geführten Partie konnte das Team von Sebastian Jones nur eine von acht Powerplay-Situationen nutzen. Zu wenig, um gegen die effizienteren Gäste zu punkten.

„Es war ein Spiel, dass wir hätten gewinnen müssen. Wir haben es verpasst, in Überzahl den Sack zuzumachen“, wollte Jones auch nichts schönreden. Im zweiten Drittel agierte der IEC satte zehn Minuten am Stück (!) im Powerplay, ohne etwas Zählbares zu produzieren. „Wir waren nicht schnell genug unterwegs und spielten zu kompliziert. In guten Positionen haben wir nochmal auf den langen Pfosten gepasst, statt zu schießen“, geht Jones ins Detail. Dabei hielten die Young Roosters mit einer 2:1-Führung alle Fäden in der Hand. Doch statt diese auszubauen, kassierten sie in Überzahl den Ausgleich und gerieten kurz vor der zweiten Pause in Rückstand. Dass es im Schlussdrittel über zehn Minuten nur in Richtung des Wolfsburger Tores ging, brachte dem IEC auch nichts ein. Dafür schlug Wolfsburg in Überzahl zu. Noch blieben knapp neun Minuten, in denen man aber erneut zwei Powerplays ungenutzt verstreichen ließ. Zwar gelang direkt danach der Anschlusstreffer, das Team von Ex-DEL-Profi Christoph Höhenleitner machte eine Minute vor Abpfiff mit dem 5:3 jedoch alles klar. „Das Spiel wurde am Ende zunehmend aufgeladen. Auch ich habe mich davon anstecken lassen und war zu emotional auf der Bank. Ich hätte Vorbild sein müssen und Ruhe ausstrahlen müssen“, gab sich Sebastian Jones im Rückblick selbstkritisch.

Am kommenden Samstag (16:00 Uhr) steht für die U17 das Nachholspiel in Dresden an. „Wir klären die Voraussetzungen für das Spiel und wollen uns gegen das Top-Team der Liga gut vorbereiten“, hofft Jones darauf, dass die Partie im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen stattfinden kann.

Die Statistik zum Spiel


U15 holt drei Punkte vor Weihnachtspause

Die U15 Mannschaft der Young Roosters konnten aus den letzten beiden Heimspielen des Jahres 2021 drei Punkte holen. Am Samstag setzten sich die Sauerländer deutlich mit 8:3 gegen Frankfurt durch, während sie sich am Sonntag mit 6:9 der Düsseldorfer EG geschlagen geben mussten.

Die Statistik zum Spiel


U13 unterliegt Köln deutlich

Die U13 Mannschaft der Young Roosters musste sich am vergangenen Wochenende in zwei Partien den Junghaien aus Köln deutlich geschlagen geben. Am Freitagabend stand es nach 60 Minuten auf heimischem Eis 2:7 und am Samstagabend in Köln 0:11.

Die Statistik zum Spiel


U11 bekommt in Köln auch nichts geschenkt

Foto: J. Heinigk

Köln. Am Samstag des dritten Adventwochenendes luden die Kölner Junghaie die U11A der Young Roosters zum Spiel ein. Zu ungewöhnlicher Zeit am Nachmittag (16:30 Uhr) traf man sich in der Domstadt. Die Haie machten von Beginn an klar, dass sie es den Iserlohnern nicht leicht haben werden. Die Abwehr wirkte an diesem Tag nicht so stabil und im Gegenzug scheiterte der Sturm unzählige Male am starken Kölner Torhüter. So ging die Hinrunde ganz eindeutig zu Gunsten der Junghaie aus. Nach einer kurzen Pause und einer deutlichen Ansprache durch den Coach Daniel Tomes kamen die Spieler:innen hochmotiviert zurück aufs Eis.
Die Young Roosters kämpften sich zurück ins Spiel, bis zur Halbzeit sah es so aus als könnte man die Rückrunde zumindest mit einem Unentschieden beenden. Doch auch zwei verwandelte Penalties zugunsten der Iserlohner konnten nicht die erhoffte Wendung bringen, sodass auch in der Rückrunde die Junghaie als Sieger aus der Partie hervorgingen.

Aufstellung:
Tor: Julius Barsch, Ben Mickert
Feld: Leah Aubin, Pascal Grab, Mika Graß, Matti Ole Hanisch, Erik Heinigk, Jan Ole Heinigk, Klaas Heinigk, Ben Keller, Simon Ritsche, Ben Schaub, Vincent Schnatmann, Leon Tomes, Constantin Voigt, Lukas Winter

GirlsDay 2021

Eishockey ist eben auch Mädchensache / Young Roosters Mädels auf internationaler Bühne

Rebecca Orendorz, Alena Hahn, Lili Gottfried, Sara Brammen. Alles Namen, die in Eishockeydeutschland und teilweise auch schon darüber hinaus ein Begriff sind. Und alles Mädels die aus dem Nachwuchs der Iserlohn Young Roosters kommen. 

Mädchen im Eishockey sind schon lange keine Seltenheit mehr und damit das auch zukünftig so bleibt, haben wir mit dem GirlsDay am vergangenen Wochenende mal wieder eine Eiseinheit nur für die Mädels angeboten. Insgesamt 25 Mädchen standen dabei mit Trainer Martin Keitmann und seiner Frau Hannah auf dem Eis. 13 davon zum allerersten Mal. „Der GirlsDay war ein voller Erfolg“, freute sich Keitmann nach der Veranstaltung. Seine Tochter war übrigens auch mit dabei, wobei Liah bereits zu den erfahreneren Schlittschuhläuferinnen gehört. Neben läuferischen Aspekten sollte auch bei diesem GirlsDay natürlich der Spaß an erster Stelle stehen: „Wir haben spielerisch die ersten Schritte auf dem Eis vermittelt, trotzdem wurde viel gespielt und gelacht und alle Teilnehmerinnen waren mit vollem Einsatz bei der Sache.“

Lili Gottfried und Sara Brammen

Mit Rebecca Orendorz waren die Young Roosters in gewisser Weise auch bei der Olympia Qualifikation der Frauen in Füssen am vergangenen Wochenende prominent vertreten. Rebecca durchlief alle Nachwuchsmannschaften am Seilersee, bevor sie sich dann 2013 der EC Bergkamener Bären anschloss. Mittlerweile ist die gebürtige Sauerländerin nicht nur ein fester Bestandteil der Frauen-Nationalmannschaft, sondern auch Teil der Hintermannschaft des ESC Planegg. Während die deutsche Frauen Eishockey-Nationalmannschaft die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2022 in Peking verpasste, waren unsere U17-Mädels beim 4-Nationen-Turnier der U18 Frauen-Nationalmannschaft in Radentheim (Österreich) erfolgreich. Sara Brammen belohnte eine bis dato sehr starke Saisonleistung mit einem Shutout im U18-Debüt und Lili Gottfried zeigte ihr Können an der Scheibe und legte zwei Tore auf. 

Spielberichte vom Wochenende

U17 bleibt mit Minikader ohne Punkte

Köln/Iserlohn (Thomas Schaefer). Die Hürden waren am Ende zu hoch. Bei den Kölner Junghaien und gegen die Eisbären Juniors Berlin gingen die Young Roosters in der DEB U17 Division Nord mit einem Minikader trotz guter Leitungen am Ende als Verlierer vom Eis. Als Tabellensechster (12 P) beträgt der Abstand auf den Vierten Krefeld inzwischen 15 Punkte.

Trainer Sebastian Jones zog den Hut vor der Leistung seines Teams. Lediglich zwölf Feldspieler und zwei Torhüter standen ihm aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen zur Verfügung. „Berlin ist mit vier kompletten Reihen angereist. Wir haben vom ersten Wechsel an unglaublich dagegen gehalten. Jeder hat sich reingehauen. Bitter, dass das Spiel am Ende so ausgeht“, bilanzierte Jones nach dem 1:3 am Sonntag. Über vierzig Minuten hielt der IEC die Partie offen. Im Schlussabschnitt gingen die Gäste dann früh in Führung. Das Gegentor zeigte beim IEC nur kurz Wirkung. Eingleitet von Budzinski startete Schiling einen schnellen Konter über die rechte Seite den Dolinenko zum umjubelten Ausgleich erfolgreich Abschloss. Allerdings folgte postum der nächste Rückschlag, Berlin war nur 27 Sekunden später wieder in Führung gegangen. Die Entstehung des 1:2 sorgte für Unmut bei Sebastian Jones. „Das Tor fällt aus einer Situation heraus, wo gegen uns im zweiten Drittel Abseits gepfiffen wurde. Ein Berliner schob einen Spieler von uns ins Drittel, bei der gleichen Situation vor dem 1:2 wird kein Gegentor gepfiffen. Stattdessen geht der Arm hoch und der Schiedsrichter zeigt gegen uns eine Strafe an. Für mich ist es fragwürdig, wie das Tor zustande gekommen ist. Das ist für die Jungs doppelt bitter“, beklagt Jones die aus seiner Sicht nicht faire Entscheidung der Schiedsrichter. „Wir fühlen uns aber nicht als Opfer. Wir werden weiter hart trainieren und uns auf die kommenden Aufgaben nach der Pause vorbereiten“, appellierte Jones am Sonntag an die Mannschaft.

War gegen die Eisbären das letzte Drittel der Knackpunkt, lief es tags zuvor in Köln im Auftaktdrittel nicht rund. „Wir waren nicht nah genug am Gegner und haben vor unserem Tor zu weich agiert“, berichtet Jones. Der 1:3-Rückstand stellte für die Young Roosters dann aber eine zu hohe Hypothek dar, um mit einer guten Leistung noch einen Punktgewinn zu ermöglichen. „Mehr war mit der kurzen Bank einfach nicht drin“, resümierte Sebastian Jones. Auch wenn die Ergebnisse nicht immer stimmen, sieht er als Coach seit Saisonbeginn Fortschritte in der Entwicklung. „Es geht in die richtige Richtung.“ Bis Donnerstag wird noch trainiert, ehe – analog der U20- dann ein langes Wochenende ohne Eishockey ansteht.

Die Statistiken zum Spiel


U20 holt wichtige Punkte gegen Chemnitz

Iserlohn (Thomas Schaefer). Mit einem Kantersieg gegen den ESV Chemnitz geht das U20-Team der Young Roosters in der DNL Division 2 in die Deutschland-Cup-Pause. Für das  Team von Trainer Artur Grass waren es weitere drei wichtige Punkte, um weiter im Rennen um Platz vier zu bleiben. Die Tabelle gibt aber aufgrund der Nachholspiele vom Fünften Dresden (3 Spiele) und dem Dritten Rosenheim (2 Spiele) ein schiefes Bild wieder.

Gegen die ersatzgeschwächte Mannschaft aus Chemnitz stellte der IEC schon im ersten Drittel die Weichen auf einen klaren Sieg. „“Wir haben uns unter der Woche gut vorbereitet. Vor dem Spiel habe ich den Jungs per Video nochmal die Stärken des Gegners gezeigt sodass ihnen klar wurde, wie sie die Punkte aus dem Training in der Partie umsetzen sollten“, freute sich Grass über den gelungenen Auftritt seines Teams. „Das war ein sehr gutes Spiel von uns.“ Im einzigen Wochenendspiel stand dem Coach wieder ein fast kompletter Kader zur Verfügung. Einzig Carl Konze fehlte noch, er dürfte nach der Spielpause aber wieder ins Team zurückkehren.

Zufrieden zeigte sich Grass daher auch über die Leistung der Spieler, die sonst weniger Eiszeit bekommen. „Sie haben einen guten Job gemacht und sich in die Torschützenliste eingetragen.“

Dass man die kurze Bank von Chemnitz und damit die Schwächen eiskalt zu einem zweistelligen Sieg ausnutzte, störte Artur Grass wenig. „Wir kennen auch diese Phase, keiner hatte Mitleid mit uns.“ Andererseits will er den Kantersieg auch als Zeichen an die Liga verstanden wissen. „Wir haben ein Ausrufezeichen gesetzt und gezeigt, dass wir mit einem vollen Kader oben mitspielen können.“ In der kommenden Woche steht von Dienstag bis Donnerstag das normale Training auf dem Programm. „Danach gibt es ein langes Wochenende wo die Jungs mal nicht ans Eishockey denken sollen“, so Grass. Nach der Pause geht es für die Young Roosters mit dem Heimspiel gegen den EV Füssen weiter.

Die Statistiken zum Spiel

Spielberichte vom Wochenende

U11C-Spielgemeinschaft mit Saisonauftakt

Herford. Am Samstag den 30.10.2021 stand das erste Spiel der U11-Spielgemeinschaft Young Roosters / Unna Königsborn gegen die Herford Dragons, die eine Spielgemeinschaft mit dem TSVE Bielefeld bilden, an.
Im Hinspiel war zu spüren, dass die Kinder sich erstmal ein bisschen finden mussten und das Zusammenspiel noch nicht so richtig funktionierte. Die erspielten Chancen konnten leider nicht genutzt werden, während Herford effizienter spielte und so das Hinspiel für sich entschied.

Im Rückspiel hatten sich die Kinder besser eingewöhnt und das Zusammenspiel lief deutlich reibungsloser.
Ein spannendes Spiel auf Augenhöhe entwickelte sich, doch am Ende konnte Herford auch das Rückspiel knapp für sich entscheiden.

Fotos: Patrick Rüberg

Tor: Larissa Poppe, Theresa Schucht

Feld: Tom Bergmann, Harrison Beutler, Noah Busacca, Frank Eurich, Leon Hielscher, Adrian Hogan, Corrin Malack, Maximilian Poppe, Dion Serbanuk, Jonah Trümpler, Jonas Wichmann


Kein Süßes, nur Saures kurz vor Halloween

Iserlohn. Die Halle wurde für die abendliche Halloween-Party dekoriert und mittendrin empfingen unsere Spieler:innen der U11 die Löwen aus Frankfurt im Eisstadion am Seilersee.

Foto: Stephan Knels

Die von Trainer Marc Polter gut vorbereiteten Spieler:innen setzten von Anfang ein Zeichen und gingen nach wenigen Minuten in Führung. Im weiteren Verlauf dieses Spiels waren die Young Roosters ganz eindeutig die stärkere Mannschaft. Einige unglückliche Gegentore gab es zu verzeichnen, dennoch setzten sich die Sauerländer am Ende des Hinspiels klar durch.

Nach einer kurzen Pause kamen die Spieler:innen hochmotiviert zurück aus der Kabine und wuchsen im Rückspiel förmlich über sich hinaus. Es wurde da angeknüpft wo im Hinspiel aufgehört wurde. Immer wieder landete der Puck im Tor der Frankfurter, während die eigene Abwehr Stand hielt. Das Ergebnis der Rückrunde fiel mehr als eindeutig zu Gunsten der Spieler:innen aus dem Sauerland aus.

Tor: Julius Barsch, Ben Mickert
Feld: Leah Aubin, Pascal Grab, Mika Graß, Matti Ole Hanisch,Jan Ole Heinigk, Ben Keller, Elias Knels. Ben Kulcynski, Simon Ritsche, Ben Schaub, Vincent Schnatmann, Leon Tomes, Constantin Voigt, Lukas Winter

Foto: Jana Heinigk

U17 holt nur einen Punkt in Krefeld

Krefeld (Thomas Schaefer). Nur einen Zähler nahmen die Young Roosters in der U17 Division 1 aus den beiden Westduellen gegen den Krefelder EV. Mit Blick auf die Tabelle konnte der IEC daher keinen Boden auf Platz vier machen.

„Punktemäßig war es nicht das, was wir uns erhofft hatten. Wir wollten aus dem Wochenende mit mehr Punkten gehen als Krefeld“, resümierte Sebastian Jones. Im ersten Spiel führte der IEC über fast fünfzig Minuten, den Ausgleich kassierten sie erst zwanzig Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit. In Spiel zwei schaffte man nicht den Ausbau der Führung, stattdessen fiel der spielentscheidende Treffer erst fünfeinhalb Minuten vor Schluss. Doch der Reihe nach.

Jones sah am Samstag ab dem vierten Wechsel den IEC als das dominierende Team. „Wir waren läuferisch besser, holten Chancen raus.“ Doch vorher zeigte Krefeld wie Effizienz geht und traf mit dem ersten Angriff nach 68 Sekunden zur Führung. Die Young Roosters drehten noch im Auftaktdrittel die Partie und bauten die Führung im Mittelabschnitt sogar aus. Dort ließ die Intensität insgesamt etwas nach, Krefeld blieb mit dem 2:3 aber dran. Als dann zunächst vier Minuten Unterzahl überstanden wurden und im direkten Anschluss die Zwei-Tore-Führung wieder hergestellt wurde, war man eigentlich gut in Richtung drei Punkte unterwegs. Ebenso weil Krefeld sich in der Schlussphase mit zwei Strafen schwächte. Hier verpassten die Gäste aber die Entscheidung, stattdessen verkürzte der KEV und setzte am Ende erfolgreich alles auf eine Karte. „Beim 4:4 fiel der Abpraller dem Krefelder genau auf die Kelle“, ärgerte sich Jones über den Punktverlust. Im anschließenden Penaltyschießen (das vierte der Saison) verwandelte der IEC nur den zweiten Schuss, während Krefeld zweimal traf. „Wir hatten genug Chancen für drei Punkte“, haderte Jones im Rückblick. Am Sonntag war es über weite Strecken eine ausgeglichene Partie. Der KEV war im Schlussdrittel besser und verbuchte das Scheibenglück auf seiner Seite. „Wir haben uns in den letzten drei Wochen gut entwickelt. Daher braucht niemand den Kopf hängen lassen. Wir kämpfen weiter und sehen nun jedes Spiel als Play-off-Spiel an“, setzt Sebastian Jones auf eine gewisse Extramotivtion.

Die Statistiken zu den Spielen.


Grass: „Eine absolute Teamleistung“

Schwenningen (Thomas Schaefer). Mit vier Punkten im Gepäck kehrten die Young Roosters aus Schwenningen zurück. Der Niederlage am Samstag nach Verlängerung folgte ein zwar knapper aber glatter Erfolg am Sonntag. In der DNL U20 Divsion 2 rangiert der IEC nun auf Rang vier mit 28 Punkten, Dresden liegt nur einen Punkt dahinter, hat aber coronabedingt fünf Spiele weniger absolviert.

„Das waren ganz wichtige Punkte. Ein großes Lob an die Mannschaft, das war eine absolute Teamleistung. Sie haben es sich verdient“, freute sich Trainer Artur Grass über den Erfolg beim Tabellenzweiten. Gegen das Team von Ex-DEL-Spieler Wayne Hynes entspannte sich mit der Rückkehr von Corvin Rosenthal zumindest im Angriff die personelle Situation ein wenig. „Man merkt, dass er der Mannschaft gut tut“, war Grass froh über das Comeback des Centers nach sechs Wochen. Mit zwei Beihilfen bestätigte dieser das Lob seines Coaches.

Mit einer früheren Anreise am Samstag wollten die Young Roosters einfach besser vorbereitet als bislang in die erste Partie gehen. Was auch mit der schnellen Führung durch Marlon Polter gelang. Zwar glich Schwenningen nach zwei Minuten aus, Jelle Julien sorgte im zweiten Drittel für die erneute Führung, die man mit den Schlussabschnitt nahm. Und das obwohl der SERC nach der „Halbzeit“ stärker wurde. Polters zweiter Treffer zum 3:1 sorgte für Euphorie die 44 Sekunden später durch Schwenningens 2:3 wieder vorbei war. Die Gastgeber hatten den IEC fortan im Griff, beim Grass-Team fehlte es aufgrund der kurzen Bank an Kraft. Trotzdem hielt es bis vier Minuten vor Schluss den knappen Vorsprung. „Das Gegentor in der Verlängerung fiel dann unglücklich“, wurmte Artur Grass die Niederlage. Dennoch strich er gegenüber dem enttäuschten Team den Punktgewinn mit einem kleinen Kader gegen ein Top-Team heraus.

Um in der Verteidigung für etwas Entlastung zu sorgen, beorderte Artur Grass für Spiel zwei Center Alexander Lauer in die Abwehr. „So konnten wir mit fünf Verteidigern rotieren.“ Gute dreizehn Stunden später legten die Young Roosters eine Schüppe drauf und erarbeiteten sich eine 3:0-Führung. Schwenningen schaffte noch im Mittelabschnitt das 1:3, viereinhalb Minuten vor Ende sorgte das 2:3 für Spannung. Als dann auch noch Lukas Jung und Rosenthal Strafzeiten kassierten, geriet der greifbare Drei-Punkte-Sieg gehörig ins Wanken. „In der Auszeit habe ich den Jungs gesagt, dass sie einfach agieren und die Scheibe über die Bande herausspielen sollen“, so Grass.

Bis Samstag legt der Coach den Fokus auf das einzige Spiel am kommenden Wochenende gegen Chemnitz und hofft darauf, dass mit Carl Konze ein weiterer Spieler zurückkommt. „Chemnitz ist läuferisch stark. Wir wollen mit drei Punkte in die Deutschland-Cup-Pause gehen.“

Die Statistiken zum Spiel

Spielberichte vom Wochenende

Heimauftakt für U9

Iserlohn. Am Sonntagmorgen starten die Jüngsten der Young Roosters in Ihre Saison. Die Spieler:innen der U7/U9 bilden in dieser Saison in der Landesliga 3 eine Spielgemeinschaft mit der Mannschaft aus Unna und empfingen im ersten Saisonspiel die Dragons aus Herford auf heimischem Eis.

Den ersten Spielabschnitt konnte die Spielgemeinschaft, unter den Augen der mitfiebernden Fans, für sich entscheiden. Auch der zweite Spielabschnitt war gefüllt mit Spannung und Dynamik sowie guten Torchancen, jedoch gingen hier diesmal die Dragons als Sieger hervor.

Die Spieler:innen der Young Roosters gingen dementsprechend Stolz und voller Vorfreude auf das nächste Spiel vom Eis.

Tor: Larissa Poppe

Feld: Milan Dumrau, Mats Ramer, Finn Fajardo, Milad Neufeld, Maxi Poppe, Nelly Weidner, Florenz Schobert, Robert Golovanov, Mila Aubin, Sebastian Voigt, Niklas Kirylo, Moritz Reinhardt, Bodi Weidner , Laif Dumrau , David Kucherenko , Dean Fischer, Theo Foucault


U11 empfing EHC Troisdorf

Iserlohn. Am vergangenen Samstag empfing unserer U11 den EHC Troisdorf in der Eishalle am Seilersee. Da in dieser Saison nicht der gewohnte Turniermodus mit vier Mannschaften gespielt wird, stand an diesem Tag sowohl das Hin- als auch direkt im Anschluss das Rückspiel an. 

Beide Mannschaften starteten gut in die Partie. Die Young Roosters erarbeiteten sich Chancen um Chancen, dennoch konnte Troisdorf in der ersten Partie einen deutlichen Vorsprung erzielen und entschied dieses Spiel klar für sich. 

Im anschließenden zweiten Duell kämpften beide Mannschaften konstant auf Augenhöhe. Eine kuriose Szene sorgte für eine lange Unterbrechung: Ein Schuss eines Young Roosters Spieler war so “hart”, dass das Netz an der Stelle gerissen und der Puck scheinbar nicht im Tor gewesen ist. Nach einer minutenlangen Unterbrechung gab die Schiedsrichterin den Treffer dann doch. Zusammen mit den Mannschaften und Trainern nahm sie das Tor nochmal unter die Lupe und das Netz wurde anschließend geflickt.

Weitere Torchancen blieben jedoch auf Seiten der Gastgeber ungenutzt, sodass Troisdorf auch im Rückspiel als Sieger aus der Partie hervorging. 

Schon am kommenden Samstag können die Junghähne erneut ihr Können unter Beweis stellen – die U11A empfängt die Löwen aus Frankfurt am Seilersee. 

Tor: Julius Barsch, Ben Mickert 

Feld: Leah Aubin, Pascal Grab, Mika Graß, Matti Ole Hanisch, Erik Heinigk, Jan Ole Heinigk, Klaas Heinigk, Ben Kulcynski, Simon Ritsche, Ben Schaub, Vincent Schnatmann, Constantin Voigt, Lukas Winter

Foto. Patrick Rüberg

Starke U17 schlägt Tabellenführer

Iserlohn (Thomas Schaefer). Mit zwei starken Auftritten fuhren die U17-Young Roosters in der Division 1 fünf wichtige Punkte gegen den ESC Dresden ein und halten damit Kontakt zu Platz vier in der Tabelle. Mit den zwei Siegen gegen den Spitzenreiter belohnte sich das Team von Trainer Sebastian Jones für eine intensive Vorbereitung auf das Duell.

“Reiß die Hütte ab” tönte es am Sonntagnachmittag aus der Kabine der U17. Nach dem auch das zweiten Spiel gegen das Top-Team der Liga gewonnen war, herrschte Feierlaune bei den Young Roosters. “Das waren fünf richtig große Punkte für uns”, freute sich Sebastian Jones über ein erfolgreiches Wochenende. Spielerisch hatten die Sachsen zwar mehr Anteile, die Young Roosters stemmten sich aber dagegen. “Kämpferisch haben wir es uns absolut verdient. Wir standen zwar viel im eigenen Drittel, schafften es aber den Slot sauber zu halten. Das war gute Arbeit”, erklärte Jones. Ein wichtiger Faktor war auch die Leistung von Torwart Davids Budas. Der 16-Jährige strahlte Ruhe und Sicherheit aus und war so ein starker Rückhalt. Der gehaltene Penalty im Sonntagsspiel Ende des zweiten Drittels beim Stand von 3:2 gab dem Team das Momentum für das Schlussdrittel. Hier schaffte der IEC es, im richtigen Moment für die Vorentscheidung zu sorgen. Als Dresden auf den Ausgleich drückte, traf Timo Hausfelder zum 4:2. “Wir haben zwei Konter sauber zu Ende gebracht. Wir hatten einige Wechsel mit Scheibenbesitz in der offensiven Zone. Die Jungs können mit der Scheibe etwas anfangen und haben zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen getroffen”, strich Jones heraus. Dass Dresden direkt danach nachlegte, verbucht der Trainer unter dem Aspekt Lehrgeld. “Das ist ein Lernprozess. Ich habe ihnen gesagt, dass es ein wichtiger Wechsel ist. Wenn wir um den vierten Platz mitspielen wollen, müssen wir auch solche Sachen lernen.” 


In beiden Partien machte Dresden phasenweise ordentlich Druck, dem die Roosters aber nicht nachgaben. „Wir haben solide verteidigt und in den entscheidenden Phasen nur Schüsse von außen zugelassen. Darauf kann man aufbauen”, fasst Jones das erfolgreiche Wochenende zusammen. Von den Westclubs sind die Roosters aktuell das einzige Team, dass beide Spiele gegen Dresden gewinnen konnte. “Sie sind bisher die Überraschung. Sie haben gegen Köln, Düsseldorf und Krefeld gewonnen, gegen die Eisbären Berlin sogar beide Spiele”, zieht Jones indirekt einen Vergleich mit der NRW-Konkurrenz, die allesamt in der Tabelle vor dem IEC rangiert.


Am kommenden Wochenende geht’s zum Tabellendritten Krefeld. Um auch dort zu bestehen, will Sebastian Jones noch an Details feilen. “Wir wollen noch mehr Scheibenbesitz in der offensiven Zone haben um hinten den Druck rauszunehmen. Die Fähigkeiten dazu haben wir. Die Jungs sollen das Selbstvertrauen dafür entwickeln.” Ebenso blickt er auf das sogenannte Gamemanagement. Mit Blick auf die Uhr und den Spielstand geht es um die richtigen Entscheidungen auf dem Eis. “Gehe ich in den Zweikampf oder spiele ich die Scheibe einfach mal raus. Es geht um die ersten und letzten Minuten eines Drittels, wo auch schon mal einfache Lösungen gefragt sind.” 

Die Statistiken zu den Spielen


U20 kehrt mit zwei Siegen aus Füssen zurück

Füssen/Iserlohn (Thomas Schaefer). Pflicht erfüllt! Mit zwei Siegen gegen Schlusslicht Füssen im Gepäck kehrten die Young Roosters in der DNL U20 Division 2 aus dem Allgäu zurück und halten Kontakt zu Platz vier.

Mit einem Minikader waren die Iserlohner in Füssen angetreten. Nur zehn Stürmer, drei Verteidiger und ein Torwart standen zur Verfügung. „Um wenigstens zwei Abwehrreihen zu bilden, musste ein Stürmer in die Verteidigung”, so Trainer Artur Grass über die Personalprobleme am Sonntag. Dazu biss Verteidiger David Kirchhoff mit seiner noch nicht ganz auskurierten Schulterprellung aus dem Rosenheim-Spiel die Zähne zusammen.

Was dem Coach die Freude über den sportlichen Erfolg verdarb, war die Leistung von Schiedsrichter Dominic Erdle. „Wie schon in Rosenheim hat er uns klar benachteiligt.” Grass suchte das persönliche Gespräch mit Erdle, um zu erfahren, ob der Schiedsrichter etwas gegen den IEC habe, ob aus dem Rosenheim-Spiel etwas hängen geblieben sei. „Er antwortete mir, dass er sich von pubertierenden Teenies nichts sagen ließe. Sie seien frech, würden zurückschnauzen und grinsen. Dazu gäbe es ja noch die Fünf-Sekunden-Regel beim Bully.” Speziell sah Grass, dass besonders Aaron Krebietke und Jelle Julien im Fokus des Schiedsrichters standen und er listete diverse Beispiele für krasse Fehlentscheidungen auf.

Insgesamt agierten die Young Roosters 32 Minuten, also mehr als die Hälfte der Partie in Unterzahl. Selbst Füssens Trainer Andreas Becherer fiel die einseitige Regelauslegung des Schiedsrichters auf. Grass möchte, dass der Vorstand der Young Roosters beim DEB eine Nichtansetzung des Schiedsrichters für die Spiele mit Iserlohner Beteiligung beantragt.

Beim zweiten Spiel am Sonntag leitete mit Vladislav Gossmann ein anderer Referee die Partie. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie respektvoll sein sollen. Es war ein ganz anderes Spiel”, so der Trainer.

Mit Blick auf das kommende Wochenende rückte wieder das eigene Team in den Fokus. „Ich hoffe, dass in Schwenningen einige Verletzte und Kranke zurückkommen”, blickt Artur Grass voraus. Sorge, dass Schiedsrichter Erdle auch in Schwenningen pfeift, braucht Grass nicht zu haben. Die Unparteiischen werden vom Landesverband Baden-Württemberg gestellt, Erdle kommt aus Bayern.

Die Statistiken zu den Spielen

Spielberichte vom Wochenende

U13 muss sich Frankfurt geschlagen geben

Am Wochenende trafen unsere U13-Spieler der Iserelohn Young Roosters in zwei Partien auf heimischem Eis auf die Löwen aus Frankfurt, konnten aber trotz engagiertem Auftritt keine Punkte am Seilersee behalten. 

„Bis zum 0:2 in der 10.Spielminute haben wir gut mitgesielt“, so Trainer Sebastian Jones. „Doch dann hat uns etwas die mentale Frische gefehlt“, denn der ältere Jahrgang des Teams stand keine 24 Stunden zuvor mit der U15b in Herne auf dem Eis. „Das soll keine Ausrede sein, aber die erste Reihe von Frankfurt hat das zu nutzen gewusst und uns im eigenen Drittel teilweise schwindelig gespielt.“ Auch wenn Janis Kask (1:4) und Kingston Danielsmeier (2:7) für ihre Farben treffen konnten, sprach das Endergebnis von 2:12 eine deutliche Sprache. Für Jones „am Ende etwas zu hoch.“

Im zweiten Aufeinandertreffen am Sonntagmorgen konnten die Young Roosters das Spiel von Beginn an viel ausgeglichener gestalten. „Wir waren von Anfang an präsenter, haben uns Torchancen erarbeitet, sind viel gelaufen und haben gut gearbeitet“, zeigte sich der U13 Coach zufrieden. Doch trotz der vielen Chancen wollte die Scheibe an diesem Tag einfach nicht den Weg ins Frankfurter Gehäuse finden. 0:5 hieß es am Ende. „Ein verdienter Sieg für Frankfurt. Trotzdem haben unsere Jungs die richtigen Schlüsse aus dem ersten Spiel gezogen“, analysierte Jones nach der Partie.

Die Statistiken zu den Spielen


U15b punktet in Herne

Die U15b konnte sich am Freitagabend in Herne über einen 6:2-Sieg gegen den HEV freuen. „Das Ergebnis hätte noch höher für uns ausfallen können“, fand Trainer Sebastian Jones. Denn Chancen waren mehr als genug vorhanden. In der U15b spielen neben dem 2008er Jahrgang der U15 auch der 2009er Jahrgang der U13, der auf diesem Niveau anfangen soll Wettkampferfahrung zu sammeln. Einen schnellen 0:2-Rückstand haben sich die Sauerländer nicht anmerken lassen und sich in der Folge als spielerisch klar bessere Mannschaft abgesetzt. „Wir müssen unsere Chancen einfach noch besser verwerten“, waren die einzigen kritischen Worte, die Jones nach einem guten Auftritt seiner Schützlinge an diesem Abend finden konnte. 

Die Statistik zum Spiel


U17 mit starker Leistung gegen Köln

Die U17-Mannschaft der Iserlohn Young Roosters traf am Wochenende mit ersatzgeschwächtem Kader in zwei Spielen auf die Junghaie aus Köln. Trainer Sebastian Jones konnte dabei wegen krankheitsbedingten Absagen sowie der Abwesenheit von Nikita Müller und Noah Hahn, die bei der U16-Nationalmannschaft waren, auf lediglich 14 Feldspieler zurückgreifen.

Trotzdem war es am Samstag auf heimischem Eis von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe. „Unsere bis dato beste Saisonleistung“, lobte Jones. Auch wenn die Iserlohner 3:1-Führung, durch Tore von Dolinekno (6.Spielminute), Hasfelder (29.Spielminute) und Geiger (33.Spielminute), im Schlussabschnitt durch die Gäste aus Köln noch ausgeglichen wurde, so entschieden die Sauerländer diese spielerisch hochwertige Partie im Penaltyschießen verdient für sich. Sara Brammen hielt, während Tobin Brandt verwandelte. „Den Extrapunkt haben wir verdient“, so Sebastian Jones. 

Keine 24 Stunden später stand die zweite Partie, diesmal am Rhein, auf dem Plan. Der Beginn der Partie gestaltete sich analog zum Spiel am Vortag, mit dem Unterschied, dass Köln in Führung ging und in der Folge den Druck auf die Iserlohner erhöhte. Diese aber hielten gut dagegen und nutzen einen Konter durch Arthur Zaytsev kurz vor der zweiten Pause zum 1:1-Ausgleich. „Wir haben dann kräftemäßig einfach etwas nachgelassen und Köln war um Nuancen cleverer“, analysierte Jones. Trotz einiger Chancen konnte Iserlohn die beiden Gegentreffer nicht mehr ausgleichen und unterlag somit am Ende mit 1:3. „Spielerisch und kämpferisch unsere beste Leistung“, zeigte sich der Iserlohner Trainer zufrieden. „Wir haben Punkte gegen einen starken Gegner geholt, die wir vorher so nicht auf dem Schirm hatten.“

Die Statistiken zum Spiel


U20 holt einen Punkt in Bayern

(Thomas Schaefer) Mit nur einem Punkt im Gepäck kehrten die Young Roosters von Ihrem zweiten Bayerntrip in der DNL U20 Divison 2 zurück. In der Tabelle fiel der IEC damit auf Rang fünf zurück. Trainer Artur Grass zog daher eine enttäuschende Bilanz, auch wenn die Umstände alles andere als optimal waren.

„Mir fehlen etwas die Worte“, wirkten auf der Rückfahrt am Sonntagnachmittag die beiden Niederlagen gegen den SB Rosenheim und den EC Bad Tölz noch nach. Insbesondere das Spiel beim SBR am Samstag ärgerte ihn. „Das herumgeholze von Rosenheim hat uns aus dem Konzept gebracht. Wir wussten, dass sie undiszipliniert spielen“, ärgerte sich Grass über das rustikale Auftreten der Mannschaft von Ex-Bundesliga- und DEL-Spieler Rick Boehm. Auf die Palme brachten ihn letztlich die Schiedsrichterleistungen. „So etwas habe ich weder als Spieler noch als Trainer erlebt. Beim Bully wurde ohne Ansage der Puck eingeworfen, Checks gegen den Kopf und Nacken blieben ungeahndet. Nach einem Torjubel gab es einen Stockstich und Ellenbogencheck.“ Was zur Folge hatte, dass Kapitän David Kirchhoff mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus musste und vorerst ausfällt. Das brachte bei Grass das Faß zum überlaufen. Der ansonsten ruhige und sachliche Coach machte seinen Unmut gegenüber den Schiedsrichtern laut und deutlich klar. Leider konnten die Young Roosters ihre spielerische Überlegenheit nicht ausnutzen. Nach einem guten Start und einer 2:0-Führung brachten die Ereignisse im Mittelabschnitt die Sauerländer aus dem Rhythmus. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie sich nicht provozieren lassen sollen“, so Grass. Im Schlussabschnitt gab es dann nochmal bei einer Fünf gegen drei-Powerplay die Chance für einen Drei-Punkte-Sieg. „Das Penaltyschießen ist ein Duell der Einzelspieler, dass Rosenheim für sich entschieden hat“, ärgerte es Grass umso mehr, dass am Ende nur ein Zähler heraussprang.

Nach einem langen Eishockeyabend machte sich dann um halb zwölf nachts der IEC-Tross auf dem Weg nach Bad Tölz und checkte um ein Uhr im Hotel ein. Zehn Stunden blieben also noch für etwas Schlaf und eine kurze Videovorbereitung. Neben den drei Dauerausfällen Rosenthal, Konze und Becker fehlte auch Kirchhoff, dazu verletzte sich auch noch Kronhardt im Spiel gegen den ECT. „Trotzdem haben wir den Gegner gut im Griff gehabt. Wir haben eben die Tore nicht gemacht. Wir machen aus sechs Chancen kein Tor, Tölz aus einer Chance ein Tor.“, lässt Artur Grass keine Ausreden gelten. „Trotz des Spielplans muss man sich belohnen. Der Punkt am Wochenende ist nicht das was wir uns vorgenommen haben“, so das nüchterne Fazit des Trainers. Am kommenden Wochenende steht mit dem Heimspiel gegen Schwenningen (Samstag, 19:30 Uhr Eissporthalle) nur eine Partie auf dem Programm. Artur Grass hofft, dass von den Verletzten einige zurückkommen und man gegen den Tabellendritten Punkte einfahren kann.

Die Statistiken zu den Spielen

Spielberichte vom letzten Wochenende

U13 SG mit Niederlage auf heimischem Eis

(bs) Dortmund. Ein verschlafenes 1.Drittel am Feiertag beschert der Spielgemeinschaft Dortmund Iserlohn eine deutliche 4:10-Niederlage.

Nach der unglücklichen Niederlage in Ratingen am Wochenende zuvor, wollte es die U13 mit aufgestocktem Personal gegen die U13B der Kölner Junghaie besser machen. Jedoch erzielten die Kölner eine schnelle Führung, die man postwendend zwar zum 1:1 ausgleichen konnte, in der zweiten Hälfte des ersten Drittels aber komplett den Faden verlor und schon nach den ersten 20 Minuten mit 1:6 zurück lag. 

Trainer Joans Eberl, der Alena Hahn vertrat, baute seine Schützlinge in der Kabine wieder auf. Das Team kam verwandelt aus der Kabine und auch zwei weitere Gegentore zum zwischenzeitlichen 1:8 brachten das Team nicht aus dem Konzept. Wie aber bereits gegen Ratingen, wollte die Hartgummischeibe einfach nicht ins Tor. Pfosten, Torwart oder einfach knapp vorbei, war die Ausbeute aus den zahlreichen Angriffen. Die Bemühungen wurden letztlich aber dennoch belohnt und man konnte auf 2:8 verkürzen. Nach erneutem Gegentreffer setzte die Spielgemeinschaft im zweiten Drittel den Schlusspunkt zum 3:9.

Im Schlussabschnitt dauerte es bis zur 54. Minuten als der Puck den erneuten Weg ins Kölner Gehäuse fand.  Der Tatsache bewusst, dass heute ein Sieg nicht mehr greifbar war, wollte man sich aber dennoch nicht aufgeben. Den Schlusspunkt zum 4:10 Endstand  markierte Köln kurz vor Ende der Partie per Alleingang.

Aufstellung SG DO/IS: 

Tor: Peter, Ludemann

Verteidigung: Scholz, Zeb, Späing, Schaefer, Schwab, Urmersbach

Sturm: Baltes, Lang, Schaefer, Paul, Demtschenko, Weidner, Ridane, Neumann, Kemper, Mühlbeier, Graß, Baumann, Hamel

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U15 müssen sich starken Jungadlern geschlagen geben 

Iserlohn. Die U15-Mannschaft der Iserlohn Young Roosters musste sich am vergangenen Freitag den Jungadler Mannheim, der wohl stärksten Mannschaft der Liga, mit 2:9 geschlagen geben. 

„Es war über 40 Minuten ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe“, so Trainer Sebastian Jones nach der Partie, „doch 40 Minuten reichen gegen eine Top-Mannschaft wie Mannheim nicht aus.“

Schon nach dem ersten Drittel stand es 0:2 aus Sicht der Young Roosters, was laut Jones „viel zu hoch und keinesfalls dem Spielverlauf entsprechend“ war, denn die Gastgeber boten den favorisierten Mannheimern Parole. Und auch im Mittelabschnitt blieben die Jungs bissig, erarbeiteten sich gute Chancen und waren dran, den Anschlusstreffer zu erzielen, doch es sollte nicht sein. Und so gingen die Jungadler mit einer drei Tore Führung in das letzte Drittel. „Eigentlich war zu dem Zeitpunkt noch alles offen, doch nach ein paar schnellen Gegentoren sind wir dann eingebrochen“, sagt Jones. Und in der Folge war das standhafte Spiel der Sauerländer wie weggewischt, es kamen keine vernünftigen Aufbaupässe mehr zu Stande, Scheiben wurden aufgegeben und so konnten die Topjungs aus Mannheim das Ergebnis letztlich in die Höhe schrauben.

„Wir müssen lernen, mit Rückschlägen umzugehen, den Kopf im Spiel zu behalten. Wir haben ein tolles, ein wirklich tolles Spiel nach 40 Minuten aus der Hand gegeben“, resümiert Jones nach der Partie. 

Am kommenden Wochenende geht es für die Mannschaft um Sebastian Jones dann nach Düsseldorf, wo man seinen Weg aus der Ergebniskrise finden will. 

Statistik


U17 mit zwei Partien gegen Düsseldorfer EG

Iserlohn. Die U17-Mannschaft der Iserlohn Young Roosters empfing am vergangenen Wochenende in zwei Spielen auf heimischem Eis die Düsseldorfer EG. Beide Spiele konnten dabei die Gäste für sich entscheiden. Und obwohl sich die Ergebnisse (1:5 und 1:6) sehr deutlich lesen lassen, so waren sich beide Trainer nach den Spielen einig: „So deutlich war der Unterschied der Mannschaften nicht, es waren zu viele individuelle Fehler, die das Ergebnis zustande kommen ließen.“

Die Mannschaft um Trainer Sebastian Jones hatte am Samstag den denkbar schlechtesten Start in die Partie: Direkt im ersten Wechsel nutze die DEG einen Fehlpass zum ersten Treffer der Partie. Wie geschockt von dem Gegentreffer fanden die Iserlohner auch in der Folge nicht ins Spiel. „Das war kein gutes Drittel von uns, wir haben nur zugeschaut“, so Jones. Und so dauerte es nicht lange, bis ein Düsseldorfer frei im Slot zum 2:0 einnetzen konnte. „Wir haben uns in der Drittelpause viel für die verbleibenden 40 Minuten vorgenommen“, doch es sollte nicht sein. Wie eine Kopie des ersten Abschnitts, war es wieder der erste Wechsel und ein Fehlpass in den eigenen Reihen, der die Sauerländer auf drei Tore zurückfallen lies. Ab der 30.Spieminute gelang es den Gastgebern dann, besser ins Spiel zu finden, sich selber Tormöglichkeiten zu erarbeiten und auf den Anschlusstreffer hinzuarbeiten. Doch immer wieder waren es Kleinigkeiten, die die Gäste zum Ausbau ihrer Führung einluden. „Die Gegentore waren nicht von Düsseldorf herausgespielt, wir haben sie dazu eingeladen, es waren unserer eigenen Fehler“, analysierte Jones nach der Partie. Zumindest der Ehrentreffer gelang Max Honselmann noch, doch auch der konnte am 1:5 Endstand nichts mehr ändern. 

Statistik

Vor dem Spiel am Sonntag hat sich die Mannschaft um Sebastian Jones die Gegentore vom Vortag nochmal angesehen, sodass auch die Spieler verinnerlichen konnten, dass es an ihrem eigenen Spiel lag, dass die DEG punkten konnte und nicht an der vermeintlichen Übermacht der Gegner. 

Und es schien zu fruchten. Die U17 Jungs gaben Gas, sie waren von Anfang an gut in der Partie, haben gut gearbeitet, sodass das erste Drittel mit Chancen auf beiden Seiten ausgeglichen gestaltet werden konnte. Der erste Gegentreffer zu Beginn des Mittelabschnitts brachte dann aber die Wende. „Bis zum Gegentor waren wir absolut gleichwertig“, sagt Jones. „Nach dem Treffer sind wir dann aber ins Schwimmen gekommen und haben nachgelassen.“ Trotz guter Torchancen wollte der Puck einfach nicht den Weg ins gegnerische Gehäuse finden. „Uns hat das Erfolgserlebnis gefehlt.“ Den Ehrentreffer für seine Farben und damit auch den 1:6-Schlusspunkt erzielte wie auch schon am Vortag Max Honselmann im Überzahlspiel, gut zwei Minuten vor Ende der Partie. 

„Es waren die Kleinigkeiten, die individuellen Fehler, die uns an diesem Wochenende die Punkte gekostet haben. Wir müssen lernen, über 60 Minuten hinweg konstant zu spielen und immer bei 100% zu sein. Das Niveau in der Liga ist für solche Fehler zu hoch. Erfolgserlebnisse müssen wir uns über harte Arbeit erarbeiten“, analysiert Jones nach Ende des Spiels. 

Statstik 


Artur Grass mit der U20 nicht zufrieden

Zwei knappe Niederlagen beim EC Bad Tölz

(Schaefer) Bad Tölz/Iserlohn. Nach vier Siegen in Folge mussten sich die Young Roosters in der DNL U20 Division 2 dem EC Bad Tölz knapp geschlagen geben. Im Samstagspiel konnte Trainer Artur Grass gerade einmal auf drei Reihen zurückgreifen, da Marlon Polter und Aaron Krebietke gesperrt waren.

Die Leistungsträger wirkten am Sonntag zwar wieder mit, aber im ersten Spiel verletzte sich Carl Konze. Und dass die Mannschaft wegen Staus bei der Anreise erst eine Stunde vor Anpfiff an der Tölzer Eissporthalle ankam, war auch nicht gerade förderlich. „Wir hatten nur 20 Minuten zum Umziehen, das Warm-up fand auf dem Eis statt“, berichtete Grass. Sowohl das Samstag- als auch das Sonntagspiel stufte der Coach als „nicht gut“ ein.

Der Trainer sieht einen Mangel an Effizienz. Der Start in Spiel eins geriet den Umständen entsprechend noch recht ordentlich, bis zur 31. Minute hielten die Sauerländer die Partie offen. „Tölz agierte passiv und lauerte auf Konter, uns fehlten Leidenschaft und Emotionen“, so Grass. Das 0:1 entsprang einem Defensivfehler, beim 0:2 in Unterzahl hatte Goalie Wieber das Tor verschoben, da aber Gissibl schon geschossen hatte, zählte der Treffer nach Beratung der Schiedsrichter. Auf der anderen Seite machte die Tölzer Torhüterin Sofie Disl den Young Roosters das Leben schwer. Und es fehlte bei einem Lattentreffer auch das Schussglück.

Ohne Konze, dafür aber mit Polter und Krebietke ging es in die zweite Partie, in die die Young Roosters deutlich besser hineinfanden als zuvor. Weil die durchaus vorhandenen Torchancen aber nicht genutzt wurden, geriet man auch hier in Rückstand. „Es lag wieder an der Effizienz, die müssen wir konstant bringen“, forderte Artur Grass. Ebenso haderte er mit der Strafzeitenverteilung. Die Schiedsrichter ließen aus seiner Sicht besonders die Stockfouls der Tölzer ungeahndet. Mit dem späten 1:3 (58.) ging dann auch Spiel zwei verloren, die Herausnahme von Budas brachte nichts mehr ein.

Am Wochenende geht es erneut nach Bayern, in Rosenheim und wieder in Bad Tölz steht der IEC unter Zugzwang. „Wir wollen besser vorbereitet sein. Wir können uns kein Null-Punkte-Wochenende erlauben, da wir sonst den Anschluss zu den oberen Rängen in der Tabelle verlieren“, blickt Grass voraus.

Statistik